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Schnellfähre prallt mit Wartungsboot zusammen – 3 Personen verletzt

Bild Info: Die Schnellfähre Alborán hat etwa 9 Kilometer vor der Nordküste von Gran Canaria ein kleines Sportboot zerstört. Bild: Screenshot MaspalomasAhora

Gran Canaria – Am gestrigen Donnerstag gab es am Nachmittag um 16:30 Uhr eine Kollision zwischen einer Schnellfähre der Reederei Naviera Armas und einem kleineren Wartungsboot etwa neun Kilometer vor Bañaderos im Norden von Gran Canaria. Bei der Kollision wurde das Wartungsboot (Name, Trames Uno) schwer beschädigt und die zwei der drei Insassen des Bootes leicht verletzt, dies berichtet die Notrufzentrale 1-1-2. Das Boot gehört zur Ponton-Klasse und ist daher schwer zu sehen.

Die „Alborán“ befand sich auf der normalen Route zwischen Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife als eine Erschütterung das Boot traf, die Besatzung war sich zunächst unsicher darüber was es gewesen sein könnte, der Kapitän gab zu Protokoll, das man zuvor eine Art Tonne oder andere Art von Behälter im Meer sehen konnte und man nun glaubte, diese sei gegen den Hochgeschwindigkeitskatamaran geschlagen, immerhin erreicht so eine Fähre eine maximale Reisegeschwindigkeit von 70 km/h.

Auch die Reisegäste der Fähre verspürten den Schlag gegen den Katamaran und schauten danach in Meer, dabei wurden einige Trümmer des getroffenen Bootes entdeckt und eine Person im Wasser. Der Notruf wurde umgehend abgesetzt. Drei Hubschrauber wurde zusammen mit Rettungsbooten der Küstenwache in das Unfallgebiet entsendet, der Katamaran von Armas blieb stehen. Von den 129 Passagieren und 21 Besatzungsmitgliedern an Board wurde eine Frau mit einer Panikattacke behandelt, als der Katamaran wieder zurück in den Hafen von Las Palmas kam. Ansonsten gab es auf der Fähre keinerlei Vorfälle, auch die Passagiere verhielten sich ruhig und vorbildlich.

Die drei Passagiere des kleineren Wartungsbootes wurden schließlich aus dem Wasser geborgen und in das Krankenhaus Dr. Negrin geflogen, wo diese untersucht wurden. Einer der drei konnte ohne Verletzungen das Krankenhaus wieder verlassen, die anderen beiden wurden mit lichten Verletzungen ebenfalls wieder entlassen. – TF

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