Wetterlage: Flüge umgeleitet, Straßen geflutet, Teils starker Regen und Wind über 100 km/h

Bild Info: Starke Wellen führten zu überfluteten Straßen, starker Wind knickte Bäume um, im Süden von Gran Canaria gab es den meisten Regen. Bild: Archiv

Kanarische Inseln – Das Sturmtief Carlos, welches seit gestern auf den Kanarischen Inseln aktiv ist, hat zu kleineren und größeren Problemen unterschiedlicher Natur auf den Kanarischen Inseln geführt. So gab es auf La Palma Regenfälle von bis zu 44 Liter pro Quadratmeter. Auf Teneriffa war die Gemeinde Garachio besonders betroffen, hier waren die Wellen so hoch, das die Küstenstraße von Ihnen verschluckt wurde, zumindest zeitweise. Die Straße verwandelte sich in einen reißenden Fluss und konnte ab 19 Uhr nicht mehr befahren werden. Zudem blieben die Fischer in den Häfen von Teneriffa, es war einfach zu gefährlich hinauszufahren. Die Küste von La Laguna wurde gesperrt und der Zugang verboten.

Auf Lanzarote war es wegen des starken Windes für drei Flugzeuge nicht möglich zu landen, diese wurden nach Fuerteventura umgeleitet.

Auch auf Gran Canaria gab es teils heftigere Regenfälle, besonders im Süden der Insel, hier im Bereich Maspalomas mit bis zu 28 Litern pro Quadratmeter. Die schlimmsten Ereignisse waren umgestürzte Bäume im Bereich Tafira im Norden der Insel bei Las Palmas. Für heute gilt weiterhin die Warnstufe orange für hohe Wellen im Norden der Insel.

Die stärksten Windböen wurden auf La Gomera registriert, 101 Kilometer pro Stunde wurden in Igualero (Allehermoso) registriert, besondere Vorkommnisse gab es auf der Insel jedoch nicht, wobei die Temperatur auf den Gipfeln auf 10 Grad Celsius abgesunken ist.

Im Laufe des heutigen Sonntages soll sich das Wetter mehr und mehr beruhigen, die staatliche Wetteragentur AEMET gibt jedoch für den morgigen Montag weiterhin eine gelbe Warnstufe für starken Wellengang an den meisten Küsten der Kanarischen Inseln heraus. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Wetterwarnung der Stufe orange – Wellen bis 6,5 Meter – Las Palmas aktiviert Notfallplan, vom 17.11.2018

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