Zahl der Todesopfer durch Ertrinken auf den Kanaren um 41% gesunken

Bild Info: Im Meer starben auf den Kanarischen Inseln 26 Persinen zwischen Januar und September. Bild: Archiv

Kanarische Inseln – Eine erfreuliche Statistik kommt uns heute ins Haus, denn die Zahl der Todesopfer durch Ertrinken auf den Kanarischen Inseln ist in den ersten 9 Monaten des laufenden Jahres um 41% gesunken. Insgesamt wurden auf den Inseln 38 Todesfälle durch Ertrinken registriert, im letzten Jahr waren es, bis ende September 65 Todesfälle. Damit liegen die Kanarischen Inseln aktuell nur noch auf dem dritten Platz der Todesfälle in Spanien.

Ebenfalls erfreulich ist der Fakt, dass 43 Personen von Rettungsschwimmern rechtzeitig gerettet werden konnten, die Arbeit wird also besser und die Aufmerksamkeit der Badegäste scheint auch gestiegen zu sein.

Am meisten Todesfälle gab es bisher auf Teneriffa, hier starben 15 Badegäste. Auf Gran Canaria waren es 13 Badegäste und auf Fuerteventura sowie Lanzarote jeweils vier Personen. La Gomera und El Hierro haben jeweils ein Todesopfer zu beklagen. La Palma ist derzeit die einzige Insel ohne Todesopfer.

Die meisten Todesopfer waren männlich (89%) und über 60 Jahre alt (63%), aber die Zahl der Minderjährigen ist um 8% angestiegen. Die meisten Opfer (79%) stammten aus dem Ausland und bestanden aus 12 verschiedenen Nationalitäten: Deutschland (7), Norwegen (3), Litauen (2), Vereinigtes Königreich (4), Schweden (2), Dänemark (1), Russland (1), Polen (1), China (1), Italien (1), Holland (1) und Irland (1). Aus Spanien stammten 8 Todesopfer und damit 21% der Fälle.

An den Stränden starben die meisten Menschen (62%), gefolgt von Hafengebieten (23%) und Schwimmbädern (12%). In den natürlichen Seewasser-Pools starben 3% der Opfer. Die meisten Todesopfer gab es im Übrigen im Januar dieses Jahres, in dem Monat starben allein 8 Personen. Im März und Juli waren es sechs Opfer, August und September brachten 5 Todesfälle hervor während es im Februar, April, Mai und Juni jeweils zwei Todesfälle gab.

Dass die Zahlen teilweise so stark zurückgegangen sind, wird auch auf die entsprechenden Kampagnen und Präventionsmaßnahmen zurückgeführt, hier hat sich besonders Gran Canaria hervorgetan. – TF

Ähnliche Beiträge