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Maspalomas erlitt die stärksten Verluste auf den Kanaren durch die Wiederbelebung von Ägypten, Tunesien und der Türkei

Bild Info: Die Dünen von Maspalomas sind immer noch ein beliebstes Fotoobjekt, auch wenn der Tourismus gesunken ist. Bild: Infos-GranCanaria.com

Maspalomas – Das touristische Gebiet im Süden von Gran Canaria litt im Jahr 2018 am stärksten an der Wiederbelebung der konkurrierenden Urlaubsregionen Ägypten, Türkei und Tunesien. Im Schnitt verloren die Betreiber von touristischen Unterkünften 2,2% Einnahme pro Zimmer. Dies wurde von Exceltur in seinem jüngsten Barometer zur Rentabilität der spanischen Touristengebiete ermittelt. Im Schnitt lag der Abfall auf den Kanarischen Inseln bei 1,6% besonders in der Hochsaison zwischen Oktober und Dezember gab es Rückgänge zwischen 4 und 5%.

am besten verkraftet haben die Gemeinden Adeje und Arona (Teneriffa) sowie Mogán (Gran Canaria), La Oliva (Fuerteventura) und Tías (Lanzarote) die Wiederbelebung der konkurrierenden Reiseziele.

Glücklicherweise hat der Rückgang im Umsatz noch nicht negativ auf die Beschäftigungsverhältnisse Einfluss genommen. Im Gegenteil bisher gab es sogar mehr Arbeitsplätze als noch 2017. 1% mehr Stellen sind zu verzeihen, wobei diese auch schnell wieder abgebaut werden können. – TF

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