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Stauseen auf Gran Canaria verlieren 33% binnen 10 Monaten

Bild Info: Der Lugarejo-Stausee im Norden von Gran Canaria hatte im März 2018 ebefalls fast 100% erreicht. Bild: Infos-GranCanaria.com

Gran Canaria – Die bisherige Trockenheit in diesem Winter führt zu einem Abfallen der Wasserpegel in den Stauseen auf Gran Canaria. Verglichen mit dem Höchststand im März 2018 sind alle Wasserspeicher der Insel um 33% gesunken, im März gab es nach dem Stürmen einige Seen die, bis zum Rand gefüllt waren. Der gesamte Wasserstand wurde mit 53% der Gesamtkapazität der Insel-Seen angegeben. Seen wie der Gambuesa und der El Mulato waren sogar bei den 100% angekommen und das überlaufende Wasser wurde weitergeleitet in andere Seen.

Candelaria erreichte 70%, die Fataga-Talsperre ebenso 79% und El Vaquero erlangre sogar 89%. Selbst der Soria-Staudamm erlangte in dem Monat einen beträchtlichen Anstieg von 0% auf 17% seines Fassungsvermögens.

Seither verschwindet das Wasser in den Seen wieder, etwa 33% seien laut Wasserbehörde verloren gegangen. Dies, obwohl der November auch ein bisschen mehr Regen im Angebot hatte. Der extrem trockene Dezember hat dies dann aber wieder zunichtegemacht. Alleine in den 30 tagen soll der Wasserstand auf Gran Canaria um 7% gesunken sein.

Aktuell hat beispielsweise der Soria-Damm nur noch die Hälfte des Volumens von März 2018 gespeichert, also gerade mal 8,5% seines möglichen Volumens. Der Fataga-Damm hat ebenfalls 73% seines Volumens von März 2018 einbüßen müssen.

Trotzdem gebe es noch keinen Grund zur Besorgnis, so die Experten, denn der Wasserstand in allen Speichern auf Gran Canaria sei immer noch fünfmal höher als im Dezember 2017. Die Landwirtschaft kann also, wie auch im März 2018 angegeben, ohne Probleme weiterarbeiten. Allerdings sehen die Wetterfrösche auch für die kommende Zeit keine größeren Regenmengen vorher, es könnte also ein recht trockenes Jahr 2019 werden. – TF

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