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Waldbrandgefahr auf Gran Canaria als Extrem eingestuft – Höchstwerte Gestern bei 36,4°C

Bild Info: Wir wollen alle diese Bilder nicht sehen, daher hat die Regierung das Protokoll für die höchste Waldbrandgefahr aktiviert. Bild: Cabildo de Gran Canaria

Gran Canaria – Aufgrund der lagen Trockenzeit und der derzeit hohen Temperaturen wurde für Gran Canaria die Warnung für hohe Waldbrandgefahr herausgegeben, dies bedeutet, dass man die Grillplätze in den Bergen nicht mehr nutzen kann. Einer unserer liebsten Orte, das Tamadaba Gebiet steht unter besonderem Schutz, denn der Zugang in das Naturschutzgebiet Tamadaba wurde vollständig gesperrt. Die gestrigen Temperaturen überstiegen sogar die von AEMET angekündigten 35°C, zumindest in manchen Ortschaften.

Der Spitzenwert vom gestrigen Donnerstag lag bei 36,4°C, er wurde in Las Tirajanas in San Bartolomé de Tirajana um 15:30 Uhr registriert. Auf dem zweiten Platz landete Tasarte in der Gemeinde La Aldea, auch um 15:30 Uhr wurde der Wert von 35,9°C gemessen. Den dritten Platz belegte Lomo Pedro Alfonso, mit einem Wert von 33,3°C, allerdings erst um 17:30 Uhr.

Die erhöhte Waldbrandgefahr auf Gran Canaria und das entsprechende Protokoll dazu gilt im Übrigen für Bergregionen im Osten, Süden und Westen der Insel. Wie lange diese Warnung aufrechterhalten bleibt ist unklar, allerdings kommt es häufiger vor, das diese Warnungen, wenn diese einmal ausgesprochen wurden, bis September gültig bleiben.

Für den heutigen Freitag erwartet der spanische Wetterdienst eine „Normalisierung“ der Temperaturen für diese Jahreszeit, allerdings steigen die Temperaturen im Minimum-Wert leicht an, im Norden der Insel kann es sogar zu leichten Regenfällen zum Abend hin kommen. – TF

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