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AENA weist Kritik an mangelnder Flughafensicherheit der Kanaren zurück
Bild Info: Die Flughäfen setzten alle Regelungen um - BILD: IGC

AENA weist Kritik an mangelnder Flughafensicherheit der Kanaren zurück

Kanarische Inseln – Nach den Kritiken der letzten Tage bezüglich der Sicherheitsmaßnahmen an den Flughäfen der Kanarischen Inseln meldet sich AENA nochmals zu Wort. Der Direktor von AENA auf den Kanarischen Inseln, Mario Otero wies die Kritiken bezüglich der „unzureichenden Maßnahmen“ zurück. Er wies darauf hin, dass die Maßnahmen vom Gesundheitsministerium gemäß den europäischen Anforderungen festgelegt werden. „Wenn das Ministerium entscheidet, welche Kontrollen durchgeführt werden müssen, passen wir alles entsprechend an. Sei es Personal oder sonstige Maßnahmen“.

Auf den Flughäfen der Kanarischen Inseln sei „alles“ wie gefordert etabliert. Mit der Zunahme des Flugverkehrs wird auch die Personalzahl an den Flughäfen der Kanarischen Inseln erhöht. „Es wird mehr Personal geben und es werden mehr Wärmebildkameras installiert. Damit wird sichergestellt, dass die Bewegung der Passagiere flüssig bleibt und es zu keinen Wartezeiten kommt“.

Otero wies darauf hin, dass die Messung der Temperatur auf den Flughäfen der Kanarischen Inseln sowie auf den Balearen existiert. Jedoch nicht auf den Flughäfen des Festlandes. Diese Vorgabe kam von den lokalen Regierungen. Somit haben die Kanaren eine zusätzliche Sicherheitskontrolle.

Unsere Meinung

Letztendlich wird es nie eine Sicherheit geben, die uns zu 100 % schützen kann. Selbst bei angeordneten Tests im Herkunftsland würde es ein Restrisiko geben. Denn in den 3 Tagen der Wartezeit auf das Testergebnis könnte man sich ja theoretisch noch anstecken. Bei Tests zur Ankunft könnte man den höchsten Sicherheitsfaktor erreichen, allerdings müssten alle Passagiere dann theoretisch für zwei bis drei tage in Quarantäne. Halt so lange, bis das Testergebnis da ist. Ein Nachweis über die Immunität könnte für manche Passagiere auch eine Alternative sein. Doch reden wir hier derzeit von etwa 5 % der gesamten Bevölkerung in Europa die immun ist.

Wir müssen letztendlich mit der aktuellen Situation leben. Erkranken kann man auf der ganzen Welt. Es nützt nichts, sich gar nicht mehr zu bewegen. Das wäre der einzige Weg eine Ansteckung sicher zu vermeiden. Wir müssen alle miteinander die Regeln einhalten. Diese sind zugegeben teils nicht nachvollziehbar und in unterschiedlichen Ländern oder gar Regionen auch sehr unterschiedlich. Aber diese können derzeit den besten Schutz bieten. Irgendwann werden wir alle wieder ganz frei reisen können. Nämlich dann, wenn es eine wirkungsvolle Impfung gibt. Diese wird man nicht nehmen müssen, kann es aber und damit steigt die allgemeine Sicherheit deutlich. – TF

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Clavijo (CC): Schlechte Regierung & Flughäfen der Inseln NICHT auf Touristen eingestellt!, vom 24.06.2020
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