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Durchbruch zwischen Atlantik und Charco Maspalomas soll Naturschutzgebiet „auffrischen“

Maspalomas – Zwischen dem Atlantik und dem Charco de Maspalomas wurde vom Gabildo de Gran Canaria und der Gemeindeverwaltung San Bartolomé de Tirajana ein provisorischer Kanal eingerichtet. Dieser Kanal soll das Wasser im Charco mit den höchsten Gezeiten des Monats September erneuern und auch Fische sowie Sauerstoff in das Naturschutzgebiet eindringen lassen.

An diesem Freitag und Samstag wird die Flut so hochsteigen wie sonst nie in diesem Jahr, dies wird regelmäßig dazu genutzt, um den natürlichen Kreislauf des Naturschutzgebietes zu sichern. Hier nennt man diese Tage „Mareas del Pino“.

Allerlei Fischsorten aus dem Atlantik werden sich durch die Flut auch in den Charco spülen lassen. Diese Fische werden den dort nistenden Vögeln auch als Nahrungsquelle dienen. So wird der „Hotspot der Artenvielfalt“ auf Gran Canaria weiterhin geschützt, heißt es in der Pressemeldung.

Die leichte Vertiefung wurde eingerichtet, muss aber nicht wieder entfernt werden, denn durch Gezeiten und Verwehungen wird sich dieser Kanal von selbst wieder schließen. Durch die anhaltende Dürre ist auch der Frischwasserzulauf aus dem Tirajana-Becken stark abgeschwächt, daher ist es höchste Zeit, dass diese Maßnahme durchgeführt werden kann. Man hätte auch andere Flutzeiten nutzen können, aber zunächst mussten die restlichen Tiere der invasive Art der Mosambik-Buntbarsche aus dem Charco entfernt werden, etwas das im Vorjahr begann. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Invasive Art: 700KG Mosambik-Buntbarsch aus dem Charco Maspalomas gefischt, vom 17.04.2019

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