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Gerüchte über Bankenfusion von Caixa und Bankia

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Spanien – Laut einem Bericht von EuropaPress gibt es wohl die Planung der Banken Caixa und Bankia eine Fusion der beiden Geldhäuser zu studieren. Damit würden die beiden Banken die Rentabilität angesichts der durch die Coronapandemie verursachten Krise verbessern. Die Banken haben diesen Vorgang noch nicht offiziell bestätigt. Es handelt sich hier um die beiden Unternehmen des Finanzsektors in Spanien die den dritten und vierten Platz belegen.

Durch eine Fusion würde eine Finanzgruppe mit einem Vermögen von 650 Milliarden Euro entstehen mit 6.600 Filialen und einer Gesamtbelegschaft von mehr als 51.000 Mitarbeitern. Laut Bericht bei EuropaPress würde die La Caixa Foundation etwa 30 % an der neuen Gruppe halten.

Auch das Ministerium für Wirtschaft hat sich zu diesen Plänen bisher nicht geäußert. Bereits 2012 gab es einen Versuch die beiden Banken zu fusionieren, dieser scheiterte aber aufgrund von politischen Problemen und Diskrepanzen, die in der Firmen-Hierarchie existierten. Die spanische Zentralbank bestätigte nur, dass man eine Fusion prüfen würde, wenn der Antrag eingegangen sei.

Eine Fusion wäre auch für den spanischen Staat gut, denn damit würden Gelder, die an die Bankia in der Finanzkrise gezahlt wurden, schneller an den Staat zurückfließen. Insgesamt gab der Staat 24 Milliarden Euro an Staatshilfen an die Bankia, davon sind bisher 3 Milliarden Euro wieder zurückgezahlt. – TF

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