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Negative Corona-Tests bald Pflicht zur Einreise bei Inzidenz über 50 in 14 Tagen

Negative Corona-Tests bald Pflicht zur Einreise bei Inzidenz über 50 in 14 Tagen
Bild Info: Ankünfte bald nur mit Tests? - BILD: IGC

Kanarische Inseln – Die Zentralregierung von Spanien hat sich mit den lokalen Regierungen der Kanarischen Inseln und der Balearischen Inseln auf ein Protokoll für die sicheren Flugkorridore verständigt. Dies soll die Mobilität der Urlauber erhöhen und sicherer machen, damit der Tourismus auf beiden Inselgruppen „ohne Gefährdung der öffentlichen Gesundheit“ reaktiviert werden kann.

Das Protokoll sieht vor, dass alle Reisenden, die aus einem Gebiet auf die Inseln einreisen, welches in den letzten 14 Tagen eine Inzidenz von 50 oder mehr auf 100.000 Einwohner hatte, einen negativen Corona-Test vorlegen müssen, dieser dar maximal 48 Stunden alt sein. Gerechnet für den Abflugtag. Wenn der Wert unter 50 liegt, ist ein Test nicht erforderlich. Ob ggf. Auch ein Test bei der Ankunft am Flughafen möglich ist, geht aus der Pressemeldung nicht hervor.

Auch für die Ausreise wird ein Test vorgeschrieben, dieser muss 48 Stunden vor der Rückreise gemacht werden und diese werden von den zuständigen Gesundheitsbehörden ohne Kosten für den Touristen durchgeführt. Sollte der Test positiv ausfallen ist die Flugreise verboten und man muss im Urlaubsgebiet in Quarantäne, die Kosten für die Quarantäne übernehmen die Regierungen.

Die zuständige Ministerin Reyes Maroto hat erklärt, dass diese Protokolle die ersten sind, die verabschiedet wurden und hofft, dass man diese auch auf das spanische Festland ausweiten wird. „Diese Protokolle sind ein nützliches Instrument, um mit unseren europäischen Partnern Vereinbarungen zu treffen, die es uns ermöglichen, die Mobilität für Urlauber wiederherzustellen und die Touristenströme unter sicheren Bedingungen zu reaktivieren“, so Maroto am Ende der Videokonferenz. An der Konferenz nahmen auch die Inselpräsidenten Ángel Víctor Torres und Francina Armengol (Balearen) teil.

Weitere Corona-Maßnahmen

Zudem erklärte die Ministerin noch, dass die spanische Corona-Warn-App bald in den wichtigsten Sprachen verfügbar sein wird. Damit Besucher, die im Urlaub in Spanien sind, diese App auch problemlos nutzen können. Die Übersetzungen sind bereits in Arbeit.

In der kommenden Woche werden voraussichtlich entsprechende Empfehlungen an die Europäische Union geschickt. Laut Maroto werden „diese touristischen Korridore die Empfehlungen ergänzen, die der Ministerrat von Spanien an die EU senden wird, um die epidemiologischen Kriterien und Regeln zur Einschränkung des Reiseverkehrs zwischen den EU-Ländern zu vereinheitlichen“.

Finale Details fehlen uns leider noch, ab wann diese Regelungen genau in Kraft treten und wie es mit den Tests an den Flughäfen ggf. aussieht, wurde auch nicht bekannt gegeben. – TF

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Quellenangabe :Pressemeldung Regierung

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