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Gericht bestätigt Zwangsinsolvenz des Bauunternehmens Santana Cazorla (HSC)
Bild Info: Logo Santana Cazorla SL

Gericht bestätigt Zwangsinsolvenz des Bauunternehmens Santana Cazorla (HSC)

Gran Canaria – Das Handelsgericht Nr. 1 in Las Palmas de Gran Canaria hat das Insolvenzverfahren des Bauunternehmens Hermanos Santana Cazorla (HSC) noch einen Schritt weiter gebracht. Das Gericht ist der Ansicht, dass das Unternehmen nicht in der Lage ist, seine Schulden jemand auszugleichen, etwas das der Gläubiger Isla Marina SL im März 2020 bereits beantragt hatte. Zudem hat das Gericht festgelegt, dass die derzeitige Verwaltung von HSC „in seinen Verwaltungsbefugnissen und Verfügungen über das Vermögen suspendiert wird und bei der Ausübung dieser Befugnisse ein Insolvenzverwalter das letzte Wort haben wird“.

Das Unternehmen könnte vor dem Provinzgericht der Kanaren Berufung einlegen, allerdings „wird dies keinen Aufschub bedeuten“, die Verfahrenskosten werden HSC auferlegt.

Das Gericht hat die finanzielle Situation von HSC bis ins Detail geprüft und diverse Gutachten gesichtet. Man kommt zu dem Schluss, dass das Unternehmen eine negative Betriebsbilanz von mehr als 78 Millionen Euro besitzt. Dies „macht es HSC unmöglich, alle seine kurzfristigen Verpflichtungen zu erfüllen“. Das Unternehmen ist also zahlungsunfähig und daher hat das Gericht die „Insolvenz eingeleitet“.

Prüfungsberichte der Jahre 2018 und 2019 deuten zudem darauf hin, dass das Unternehmen auch künftig nicht in der Lage sein wird fortgeführt zu werden. Vor den Gerichten liegen zudem „zahlreiche Klagen gegen HSC wegen Zahlungsverzug vor“, dies „unterstreicht die Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens“. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Santana Cazorla SL muss wohl in die Insolvenz gehen, vom 06.03.2020

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