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PrEP Medikamente zur HIV-Vorbeuge kostenlos auf den Kanaren erhältlich
Bild Info: Kampf gegen HIV - BILD: ARCHIV

PrEP Medikamente zur HIV-Vorbeuge kostenlos auf den Kanaren erhältlich

Kanarische Inseln – Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln hat ein Hilfsprogramm zum Zugang von PrEP aufgesetzt. Es handelt sich um ein Programm zur HIV-Präexpositionsprophylaxe, damit soll der Zugang zu dem Medikament sichergestellt werden. Finanziert wird dieses System über die spanische Gesundheitskasse. Es richtet sich an Menschen, die ein hohes Risiko besitzen eine HIV-Infektion zu erleiden. Das Ministerium weist darauf hin, dass es jedoch die Benutzung von Kondomen nicht ersetzten sollte.

Erwachsene, die seronegativ sind und ein hohes Infektionsrisiko haben, können sich an den Hausarzt im Gesundheitszentrum wenden, um in das Programm aufgenommen zu werden. Im Rahmen des Programms finden auch regelmäßige HIV-Tests und Tests auf andere sexuell übertragbare Krankheiten statt. Sollte ein Mensch positiv auf HIV getestet werden greifen alle notwendigen Behandlungsschritte ebenfalls.

Letztendlich sind alle berechtigten Personen im nationalen AIDS-Plan festgelegt. Damit man berechtigt ist, müssen beispielsweise einige Kriterien bezüglich stark wechselnder Sexualpartner oder Drogenkonsum vorliegen, dies wird natürlich auch in der allgemeinen Gesundheitsakte vermerkt und ist somit für jeden Arzt einsehbar. Wenn im Erstgespräch mit dem Hausarzt der Zugang zum Programm gewährt wird, dann beginnen alle notwendigen Tests und Analysen. Sollte man auch dadurch als „zugelassen“ eingestuft werden, kann man dem PrEP-Programmn beitreten. Man muss sich allerdings an die vorgegebenen Zeitabstände für HIV-Tests etc. halten, sonst könnte man aus dem Programm auch wieder ausgeschlossen werden.

Kein Schutz vor anderen Krankheiten

Das Ministerium weist klar darauf hin, dass andere sexuell übertragbare Krankheiten durch die Einnahme der PrEP-Medikamente kein Schutz gegenüber anderen sexuell übertragbaren Krankheiten besteht. Gleichzeitig wies man darauf hin, das gerade diese Krankheiten in der Bevölkerung immer häufiger auftreten. Daher sollten die Medikamente die Nutzung von Kondomen nicht ersetzen. Hier wies man zudem besonders auf die Sexarbeiter hin, die mit einem hohen Risiko gegenüber allen sexuell übertragbaren Krankheiten konfrontiert sind, unabhängig, ob es sich um weibliche oder männliche Sexarbeiter handelt, die Sex mit Männern anbieten. – TF

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