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Hotelverbände der Kanaren fordern die Rücknahme der CO₂-Steuer auf Flüge zu den Inseln

Die Hotelverbände sehen diese Besteuerung als „sehr schädlich für den Tourismus" an.

Kanarische Inseln – Nachdem die Fluggesellschaften bereits vor der CO₂-Steuer auf Flüge gewarnt haben, schließen sich nun auch die Hotelverbände der Kanarischen Inseln dieser Warnung an. FEHT (Gran Canaria), ASOFUER (Fuereventura), ASHOTEL (Provinz Teneriffa) und FTL (Lanzarote) haben gemeinsam große „Besorgnis“ über die Einführung der CO₂-Steuer für internationale Flüge kundgetan. Ab Anfang 2024 soll diese Sonderabgabe gezahlt werden, sofern die Flüge nicht mit CO₂-neutrale Treibstoffen durchgeführt werden. Ab 2026 wird diese Besteuerung dann vollends wirksam.

Die Hotelverbände sehen diese Besteuerung als „sehr schädlich für den Tourismus an, insbesondere in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit“. Man geht davon aus, dass diese Steuer einen „klaren Schaden“ für den „strategischen Wirtschaftssektor der Kanaren“ bedeuten wird. Die steigenden Preise für Flüge auf die Kanarischen Insel werden im Tourismus sicherlich zu Rückgängen bei Buchungen führen. Aus diesem Grund drängen die Verbände die kanarische Regierung, hier nachzuverhandeln und die gleichen Regelungen herauszuschlagen, wie dies bei nationalen Flügen angewendet wird. Man sieht hier „die soziale Gerechtigkeit“ in Gefahr.

Laut Angaben der Hotelverbände müssten Sonderregelungen her, die den Übergang von fossilen Brennstoffen zu nicht fossilen Brennstoffen erleichtern. Die „äußerste Randlage der Kanaren sowie die Wichtigkeit des Tourismussektors für die Wirtschaft“ sollten hier berücksichtigt werden. Beides sei für den zukünftigen Lebensstandard der Menschen von hoher Bedeutung.

Das Ergebnis des EU-Trilogs bezeichnen die Hotelverbände als „Verhandlungsversagen der kanarischen Regierung“. Man „vermisst auch die Entschlossenheit der spanischen Regierung“, hier für die Kanaren einzutreten. Die Kanarischen Inseln dürften in die CO₂-Steuer nicht einbezogen werden, „dies und keine andere Maßnahme müsste für die Kanarischen Inseln in die Norm aufgenommen werden“, heißt es.

Ein weiterer Grund, der angebracht wurde, ist der Mangel an synthetischen Kraftstoffen, die einfach nicht „in ausreichender Menge auf dem Markt verfügbar sind“. Auch hier muss grundlegend „die Effizienz und Gerechtigkeit hinterfragt werden“. – TF

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