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Waldbrand auf Teneriffa – #IFArafoCandelaria🔥 – inkl. Video

Ursache noch unklar - Mehr als 12.000 Hektar betroffen!

Lesedauer 13 Minuten

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Teneriffa – Heute Nacht um 23:46 Uhr erklärte das Cabildo de Tenerife, dass es in den Gemeinde Arafo und Candelaria einen Waldbrand gibt. Am heutigen Morgen wurde dann die Waldbrandstufe 2 aktiviert, also übernimmt Notfalldirektion der Regierung der Kanarischen Inseln die Befugnisse im Brand unter Berücksichtigung seiner Ausmaße und Dynamik.

Präventiv wurden die Orte Arrate, Chivisaya, Media Montaña und Ajafona evakuiert. Die Straßen TF-523 und TF-24 zwischen Las Lagunetas und Al Portillo wurden gesperrt. Diverse Feuerwehreinheiten von Teneriffa sind derzeit im Einsatz, in den Morgenstunden kamen dann noch diverse Lufteinheiten der Insel und der kanarischen Regierung hinzu.

Der Ausbruch fand rund um die Straßen bei Los Loros und Los Brezos aus, die Gegend nennt man Loma Redondos. Nach aktuellsten Angaben des Cabildo de Tenerife sind ca. 200 Hektar bisher vom Waldbrand betroffen.

Derzeit wird die Lage im Krisenzentrum beobachtet und um ca. 9:30 Ihr wird eine erste Pressekonferenz erwartet. Wir richten hier einen Ticker zu den Ereignissen ein. Die neusten Infos erscheinen immer gleich unterhalb dieses ersten Beitrages! – TF

— VIDEO 1 —

Siehe oben!

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TICKER #IFArafaoCandelaria:

NEUSTE INFO 20. August 23:47 Uhr:
Bei der abendlichen Pressekonferenz zum Waldbrand auf Teneriffa wurde mitgeteilt, dass mittlerweile eine Gesamtfläche von 12.813 Hektar betroffen ist und der Perimeter ist auf 90 Kilometer angewachsen. Der allgemeine Zustand sei besser, aber weiterhin unkontrolliert, so Inselpräsident Fernando Clavijo (CC). Die beste Entwicklung gab es an der Südflanke, so gut, dass dort sogar Menschen wieder zurück in ihre Häuser durften. Dies betraf etwa 100 Personen. Dafür gab es im Norden aber noch ein paar neue Evakuierungen in Tacoronte und am Parador del Teide.

Die Nacht wird wieder mehr Aufschlüsse darüber geben, inwieweit man einer Kontrolle des gesamten Waldbrandes näher kommt. Die geleistete Arbeit am heutigen Tag war jedenfalls sehr gut. Der derzeit komplizierteste Bereich des Feuers befindet sich in Cho Marcial, wo es am Tage unmöglich war, einzugreifen, obwohl sich die Bedingungen für die Durchführung sicherer Maßnahmen im Laufe des Tages verbesserten.

Endesa meldete heute auch, dass die unterbrochene Stromversorgung wieder hergestellt wurde.

In der gesamten Nacht werden 379 Einsatzkräfte aktiv sein und gleich im Morgengrauen werden die 22 Lufteinheiten wieder in den Himmel gehen, um die Bodentruppen zu unterstützen.

Zur Brandursache gibt es bisher nur wenige Informationen. Die Guardia Civil hat verschiedene Untersuchungsansätze offen und man kann noch nicht genau sagen, wo der eigentliche Grund liegt. Es gibt wohl drei Untersuchungslinien, die in Las Lagunetas ansetzten. Bestätigt ist aber noch keine definitive Brandursache.

HIER WIRD DER TICKER BEENDET UND AM MORGIGEN MONTAG EIN NEUER ERÖFFNET, UM DIE ÜBERSICHT ZU BEHALTEN!

20. August – 10:30 Uhr:
Die erste Pressekonferenz des Tages zum Waldbrand auf Teneriffa ist soeben beendet worden. Die wohl beste Nachricht ist, dass die Nacht deutlich besser verlaufen ist als man es am Abend erwartet hatte. Nach Mitternacht ist es der Feuerwehr gelungen das Feuer an einigen Stellen aufzuhalten, dies ist aufgrund von Wetterveränderungen möglich gewesen. Es gab sogar Regenfälle, die natürlich einen positiven Effekt für die Löscharbeiten hatten. Manche Zonen gelten als stabilisiert, hier erwartet man kein weiteres Ausbrechen des Feuers. Vieles wird heute auch von den Wetterbedingungen abhängen. Besonders die Windstärke und Richtung spielen immer wieder eine wichtige Rolle.

Mittlerweile scheinen auch Gebäude von den Flammen betroffen zu sein, allerdings wohl nur Schuppen oder Stallungen. Auch sind ein paar Fahrzeugen von den Flammen betroffen. Jedoch keine Wohngebäude, so sieht es nach derzeitigem Stand aus. Dies wird aber im Laufe des Vormittages noch genauer überprüft.

In der Nacht haben „so viele Feuerwehrleute wie noch nie in der Geschichte von Teneriffa gegen die Flammen angekämpft“, in erster Linie ging es um die Verteidigung von Wohngebieten. Was letztendlich auch erfolgreich war, so Präsidentin Dávalia.

Die Zone, in der das Feuer begann, scheint ebenfalls stabilisiert zu sein. Dies bedeutet auch, dass die Untersuchungen zum Waldbrand genauer aufgenommen werden können. Es gibt sogar die Hoffnung, dass einige Menschen wieder zurück in ihre Häuser können, dies muss allerdings noch evaluiert werden.

Trotzt dieser guten Nachrichten, gibt es im Norden der Insel weiterhin Gebiete, in denen der Waldbrand nochmals an Stärke hinzugewonnen hat. Daher geht man davon aus, dass die betroffene Fläche nochmals stärker ansteigen wird. Eine Evaluation dazu läuft noch.

— Gefährdetes Gebiet am 20. August 2023: —

In Rosa gefährdete Zonen am 20 August
BILD: Gobierno de Canarias

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19. August – 23:18 Uhr:
Auf der Pressekonferenz am heutigen späten Abend wurde mitgeteilt, dass die betroffene Fläche bereits über 8.400 Hektar erreicht hat, der Perimeter des Feuers liegt mittlerweile bei 70 Kilometern. Die erwarteten Wetterbedingungen, insbesondere beim Wind, werden die Löscharbeiten weiter verkomplizieren. Immerhin scheint man an der Südflanke einige Erfolge verbucht zu haben, diese gilt derzeit als stabil, die Nordseite ist jedoch ein großes Problem und der Verlust von Wohnhäusern kann nicht mehr wirklich ausgeschlossen werden, denn „das Leben der Menschen, die das Feuer bekämpfen, muss geschützt werden“, so die Präsidentin von Teneriffa, Rosa Dávila.

Der derzeit problematischste Bereich ist das Tal von La Orotava, hier schauen alle Experten mit Beunruhigung hin. Denn die Rauchentwicklung ist so massiv, dass die Lufteinheiten kaum eine Chance haben, den Waldbrand überhaupt sicher zu erreichen. Auch die Luftqualität wird wieder schlechter. Bisher seien etwa 12.700 Menschen evakuiert worden. Weitere Räumungen können nicht ausgeschlossen werden. Erwartet wurden heute Nachmittag bis zu 26.000 Evakuierungen, die bisher jedoch nicht erreicht wurden.

Bis heute haben die Lufteinheiten rund 2,7 Millionen Liter Wasser über dem Waldbrand abgeworfen. Dies waren mehr als 1.700 Entladungen. Insgesamt 22 Lufteinheiten sind mittlerweile an den Löscharbeiten beteiligt.

Der spanische Innenminister, Fernando Grande-Marlaska hat heute bestätigt, dass die Zentralregierung „alles unternehmen wird, was notwendig ist“, um bei den Löscharbeiten zu helfen. Er versicherte auch, dass die Guardia Civil alles untersuchen wird, u die Ursache für den Brand ausfindig zu machen, allerdings ist auch die Polizei massiv in die Sicherheit der Bürger eingebunden. Sobald es dazu Informationen gibt, werden wir informieren.

19. August – 12:16 Uhr:
Die morgendliche Pressekonferenz begann erst gegen 11:40 Uhr. Inselpräsident Clavijo erklärte nochmals, dass die Wetterbedingungen in der vergangenen Nacht der Grund für die erfolgten Evakuierungen ist. Alle Evakuierungen sind weiterhin rein präventiv. Zudem wurde auch das meteorologische Observatorium und Institut für Astrophysik der Kanarischen Inseln in Izaña evakuiert. Auch wenn der Waldbrand als einer der ungewöhnlichsten gilt, allein aufgrund der Umstände, bittet Clavijo um Ruhe, die Einsatzkräfte werden immer alles unternehmen, was notwendig ist, um Schaden an Gebäuden oder gar bei Menschen zu verhindern.

Bis heute sind 11 Gemeinden betroffen. Seit nunmehr 80 Stunden brennt es auf Teneriffa. Bis zum aktuellen Moment sei kein Wohngebäude durch den Brand betroffen, erklärte die Präsidentin von Teneriffa. Das Feuer ist aber weiterhin außerhalb der Kapazitäten der Feuerwehr, um dieses auch löschen zu können. Selbst die Lufteinheiten können die Zonen teilweise nicht erreichen, da der Rauch so dicht ist, dass eine zu hohe Gefahr für die Einsatzkräfte besteht, zu verunglücken.

Endesa bestätigte die Abschaltung einer Mittelspannungsleitung zwischen La Abejera und Hecienda. Dadurch sind 1.136 Häuser ohne Strom. Begründet wurde dies durch einen direkten Einfluss des Waldbrandes auf die Strommasten.

19. August – 10:30 Uhr:
Nachdem es gestern so ausgesehen hatte, als müsste niemand mehr evakuiert werden, gingen die Evakuierungen am späten Abend dann doch weiter und zogen sich auch die Nacht hindurch. Immer mehr Menschen mussten ihre Häuser verlassen, auch am heutigen Morgen. Das durch den Waldbrand betroffene Gebiet umfasst mittlerweile mehr als 5.000 Hektar in einem Perimeter von 50 Kilometern. Die Ausgangssperren wurden aufgrund der Verbesserung der Luftqualität am Abend jedoch vollständig aufgehoben.

Die allgemeine Entwicklung des Waldbrandes wurde nach Anbruch des Tages als „ungünstig“ bezeichnet. Insbesondere an der nördlichen Flanke hat die Feuerwehr massive Probleme, das Feuer zurückzuhalten. Dies liegt an dem Wetterumschwung, welcher in der Nacht eingesetzt hat. Bis 3 Uhr in der Nacht konnte die Feuerwehr die Abwehrlinie im Raum La Orotava halten, dann drehte der Wind und der Funkenflug zwang die Feuerwehr zum Abzug, danach begannen die weiteren Evakuierungen der angrenzenden Gebiete. Wir warten nun alle auf die neuste Pressekonferenz, die eigentlich um 9:30 Uhr starten sollte.

18. August – 18:45 Uhr:
Am heutigen Tag hat die Regierung der Kanaren keine weiteren Evakuierungen auf Teneriffa durchgeführt. Aktuell sind demnach 4.509 Menschen evakuiert. Teile des Ortes La Esperanza dürfen wieder das Haus verlassen, die Ausgangssperre wird teilweise aufgehoben, da die Luftqualität besser geworden ist. Dies betrifft zunächst nur die Gebiete, die am weitesten vom Waldgebiet entfernt angesiedelt sind. 1.671 Menschen haben aber weiterhin eine Ausgangssperre.

Der Rohrbruch des Aguamasa-Kanals ist leider noch nicht repariert, da die Feuerwehr die Stelle bisher nicht erreichen konnte. Daher wird die Bevölkerung im Norden der Insel darum gebeten, weiterhin sehr sparsam mit Wasser umzugehen. In La Laguna gab und gibt es dadurch teilweise Versorgungsunterbrechungen.

Mittlerweile sind neuen Gemeinden auf Teneriffa von dem Waldbrand betroffen, dieser gilt weiterhin als außer Kontrolle. Trotzdem sprechen die Experten von einer „Normalisierung“ des Brandes. Von der betroffenen Fläche befinden sich 1.154 Hektar in Candelaria, in Arafo 1.435; in El Rosario 505; in La Orotava 299; in Santa Úrsula 162; in La Victoria 183; in El Sauzal 39; in Tacoronte 12 Hektar; und in La Matanza 4 Hektar.

Am morgigen Samstag wird die Ankunft eines Kamov-Hubschraubers vom spanischen Festland erwartet. Dieser hat eine Wasserkapazität von 4.500 Litern und kann Agiler auch Flächen erreichen, die von den Löschflugzeugen nur schwer erreicht werden können. Das Verteidigungsministerium hat zudem die Entsendung von weiteren UME-Truppen angeboten, sollte die Regierung der Kanaren dies wünschen.

König Felipe VI trat heute mit Fernando Clavijo in Kontakt, um sich über die Entwicklung selbst zu informieren. Er sicherte jede notwendige Unterstützung zu. Auch Pedro Sánchez (PSOE) wird sich selbst ein Bild von der Lage machen, allerdings vor Ort. Er hat für den kommenden Montag einen Besuch auf Teneriffa angekündigt, teilte EFE mit.

18. August – 10:05 Uhr:
Die aktuelle Lage beim Waldbrand auf Teneriffa wurde in der Pressekonferenz vom Morgen durch Inselpräsident Clavijo und die Präsidentin von Teneriffa Rosa Dávila geschildert. Demnach sind über 3.700 Hektar betroffen und der Waldbrand hat einen Perimeter von 41,9 Kilometer erreicht. Das Feuer hat sich im Rahmen der Gegebenheiten „normal“ verhalten. Am Mittag will man valorisieren, wie die Ausgangssperre in Esperanza behandelt werden wird.

Die Zahl der Feuerwehrleute wird auch heute weiter angehoben. Damit will man garantieren, dass eine kontinuierliche Menge an Einsatzkräften in der Waldbrandzone arbeiten. Leider wird der allgemeine Anstieg der Temperaturen die Löscharbeiten erschweren.

Das primäre Ziel liegt heute darin, das Fortschreiten des Brandes in Richtung Norden zu stoppen, damit keine größeren Orte erreicht werden.

In der Waldbrandzone gab es einen Rohbruch, der dazu führt, dass die Wasserversorgung in Gebieten oberhalb der TF-5 teilweise unterbrochen sein kann. Die Feuerwehr wird versuchen, diesen Bruch zu sichern und zu reparieren. Bisher gibt es jedoch noch keine Probleme bei der Wasserversorgung der Bevölkerung.

— Betroffene Zone (Stand vom Abend) —

Perimeter Waldbrand Teneriffa 17 August
Perimeter Waldbrand Teneriffa 17. August

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17. August – 22:12 Uhr:
Auf der soeben begonnene Pressekonferenz erklärte Inselpräsident Clavijo, dass der Perimeter auf mehr als 40 Kilometer angewachsen ist, der betroffene Bereich ist auf 3.273 Hektar angewachsen. Die Löscharbeiten sind weiterhin sehr schwer und kompliziert, das Wetter und die Topografie der Waldbrandzone sind nicht zuträglich. Daher ist das Feuer weiterhin außer Kontrolle. Nun sind 8 Gemeinden auf Teneriffa von dem Waldbrand betroffen.

In der kommenden Nacht werden etwa 200 Einsatzkräfte gegen das Feuer ankämpfen. Es könnte auch zu weiteren Evakuierungen kommen, allerdings sieht Clavijo nur wenige Menschen davon betroffen. Man muss jedoch auf die Anweisungen der Einsatzkräfte achten. Bisher hat sich die Bevölkerung sehr gut verhalten und ist allen Anweisungen gefolgt.

Die Ausgangssperre bleibt aktiv, da die Luftqualität weiterhin lebensbedrohlich sei. Aber auch hier haben die Anwohner eine vorbildliche Haltung angenommen, erklärte die Präsidentin von Teneriffa. Alle bisherigen Evakuationen seien rein präventiv.

Noch läuft die Pressekonferenz und kann hier zugeschaltet werden.

17. August – 21:11 Uhr:
Bei dem Waldbrand auf Teneriffa gibt es kaum gute Nachrichten, im Gegenteil. Der Ortskern von La Esperanza in El Rosario wurde unter eine Ausgangssperre gestellt, da dort die Luftqualität so schlecht ist, dass ein Aufhalten im Außenbereich lebensbedrohlich ist. Zudem gab es weitere Evakuierungen, sodass nun rund 7.600 Menschen direkt betroffen sind. Neben den Menschen wurden auch diverse Tiere evakuiert und in Sicherheit gebracht, darunter hunderte Hunde aus einem Tierheim, Ziegen und tausende Hühner von diversen Landhöfen. Die Behörden rechnen aber damit, dass noch mehr Menschen evakuiert werden müssen.

Die bisher betroffene Gesamtfläche wird mit über 3.270 Hektar angegeben. Der Perimeter des Brandes hat sich auf etwa 32 Kilometer ausgeweitet.

Vicky Palma, eine Technikerin des Cabildo de Teneriffa, bestätigte, dass wir es mit „einem Feuer zu tun haben, das es auf den Kanarischen Inseln noch nie gegeben hat, seit es Aufzeichnungen gibt“, das seine eigene Meteorologie im Landesinneren erzeugt.

Alle Zugänge zum Teide-Nationalpark wurden heute komplett gesperrt. Das Feuer breitet sich aufgrund der ungünstigen Wetterlage weiter nach Norden aus, die Südflanke sei wohl stabilisiert, aber noch nicht kontrolliert (weiter unten eine Erklärung).

Immer mehr Feuerwehrleute von anderen Inseln und vom Festland werden unterdessen nach Teneriffa entsendet. Auch weitere Mitglieder der UME sind schon auf dem Weg dorthin. Zudem hat man bei der EU die Überwachung des Gebietes durch das „Copernicus“ System beantragt. Derzeit sind 17 Lufteinheiten und 370 Bodentruppen im Einsatz.

Unterdessen gibt es für den Tourismus keine Gefahr, der Waldbrand ist sehr weit weg von den Hauptzonen des Tourismus im Süden der Insel. So erklärte es das Cabildo von Teneriffa selbst.

Die Regierung der Kanaren bat auch darum, die FALSCHMELDUNG zu einer betroffenen Stromstation (Umspannwerk) in La Victoria nicht weiterzuverbreiten, denn dies sei in keinster Weise korrekt, Strom sei weiterhin überall normal verfügbar. Im Laufe des Abends wird es noch eine neue PK geben, wir versuchen dran zu bleiben!

17. August – 09:25 Uhr:
Mittlerweile hat sich der Waldbrand auf Teneriffa auf sechs Gemeinden ausgeweitet. Es gab auch weitere präventive Evakuierungen, insgesamt wurden rund 150 Menschen in Sicherheit gebracht. Die Behörden bitten die Menschen, die bisher nicht evakuiert werden mussten, aber nahe der Waldbrandzone leben, so wenig wie nur irgend möglich nach draußen zu gehen. Die Asche in der Luft könne massive Atemwegsprobleme auslösen.

Der Perimeter des Waldbrandes beträgt aktuell rund 22 Kilometer und die gesamte betroffene Fläche liegt bei derzeit 1.800 Hektar. Die Feuerwehr gab an, dass eine zerstörte Fläche von etwa 1.610 Hektar vorliegt. Am Abend erreichte das erste Löschflugzeug den Einsatzort und hat auch gleich bei der Löschung geholfen, heute kommen zwei weitere Flugzeuge an.

Mehr als 250 Bodentruppen waren gemeinsam mit 17 Lufteinheiten am gestrigen Mittwoch im Einsatz. Nach der gleich startenden Pressekonferenz wird es wohl nochmals ein Update geben.
— SAT-BILD —

Rauchwolke erreicht auch Gran Canaria
Rauchwolke erreicht auch Gran Canaria

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16. August – 19:36 Uhr
Nach aktuellsten Daten hat der Waldbrand auf Teneriffa eine Gesamtfläche von ca. 1.200 Hektar erreicht. Es gab im Laufe des Tages weitere Evakuierungen und der Waldbrand hat sich auch auf weitere Gemeinden (Santa Ursula & La Victoria) ausgeweitet. Die Regierung der kanarischen Inseln hat bei der spanischen Regierung um drei Löschflugzeuge gebeten, die den Kampf gegen die Flammen mit aufnehmen sollen. Dies soll ab dem morgigen Donnerstag dann passieren.

Einen Durchbruch am nördlichen Bergrücken wollte man eigentlich verhindern, dies ist jedoch misslungen.

Mehr als 150 Bodentruppen sind derzeit im Einsatz, zudem 13 Lufteinheiten. Die Feuerwehr von Gran Canaria und La Palma hat ebenfalls Truppen losgeschickt, um sich dem Kampf gegen das Feuer anzuschließen. UME-Truppen sind bereits auf Teneriffa eingetroffen und unterstützen die lokalen Feuerwehrleute.

Es gibt wohl drei Flanken, an denen gearbeitet wird. Die südliche Flanke scheint diejenige zu sein, die am „leichtesten“ zu bekämpfen ist. Der Hauptbrand befindet sich in der Nähe des Aussichtspunktes „Ortuño“, etwas oberhalb von Las Lagunetas. Dort ist die Intensität so hoch, dass ein Eingreifen der Feuerwehr bisher nicht möglich war. Der Waldbrand ist also weiterhin außer Kontrolle.

Anwohner haben sich zusammengeschlossen, um Gebiete, die gefährdet sind, von vertrocknetem Unrat zu befreien, damit die Flammen sich dort nicht so schnell ausbreiten können. Alles für den Fall, dass die Flammen das Gebiet ggf. erreichen werden.

— VIDEO 2 —

Video von AT BRIF auf Twitter
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16. August – 10:12 Uhr:
Auf der ersten Pressekonferenz hat Inselpräsident Fernando Clavijo (CC) darüber berichtet, dass bisher fünf Familien evakuiert wurden. Insgesamt seien 11 Lufteinheiten im Einsatz, um gegen den Waldbrand anzukämpfen. Es wurde auch UME um Unterstützung ersucht. Er erklärte auch, dass man die Waldbrandstufe auf 2 angehoben hatte, „weil das Potenzial und die Stärke des Brandes“ besonders hoch sind. Zudem sei es „ein sehr kompliziertes Feuer“.

Die Präsidentin von Teneriffa, Rosa Dávila (CC) ergänzte, dass sie „die Bevölkerung darum bittet, an keinem Punkt der Insel Teneriffa in die Berge zu reisen“. Der technische Leiter für Waldbrände, Pedro Martínez erklärte zudem, dass das erste Ziel darin besteht, das Fortschreiten der Flammen in Richtung der bewohnten Zonen zu verhindern. Zudem will man auf einen möglichen Windwechsel vorbereitet sein, damit der Waldbrand in diesem Fall nicht die Chance hat sich weiter auszubreiten.

— Erstes Bild des Beitrages —

Waldbrand Teneriffa IFArafoCandelaria
Waldbrand Teneriffa IFArafoCandelaria

BILD von AT BRIF auf Twitter
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