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Aedes aegypti im Stadtteil Piletas in Las Palmas nicht wegzubekommen

Trotzdem ist die Situation halbwegs unter Kontrolle.

Las Palmas – Heute hat das Gesundheitsministerium der Kanaren einen Lagebericht zum Mückenbefall durch Aedes aegypti im Stadtteil Piletas in Las Palmas herausgegeben. Demnach nimmt das Vorkommen der Mücke in dem Stadtteil zwar ab, aber eine Entwarnung wurde noch nicht gegeben. Derzeit scheint sich die Population der Mückenart festgesetzt zu haben. Die Mücke kann tropische Krankheiten übertragen. Aber nur, wenn diese zuvor bei infizierten Menschen aufgenommen wurde. Was auf Gran Canaria nicht der Fall sein kann.

In der vergangenen Woche wurden in drei Fallen, nahe der Straße Galilea, erwachsene Mücken gefangen. Immerhin wurden keine neuen Brutstätten der Mücke in dem Stadtteil entdeckt. Daher vermuten die Experten, dass der Hauptnistplatz in einem der noch zu inspizierenden Häuser zu finden ist. Es fehlen noch rund 90 Häuser, die von den Experten begutachtet werden müssen.

„Wir haben einige Probleme beim Zugang zu bestimmten Häusern, weil die Anwohner, wenn wir diese besuchen, nicht zu Hause sind“, so der Generaldirektor für öffentliche Gesundheit, José Díaz-Flores. Daher wurde am 31. Januar ein Treffen der Anwohner einberufen, um den Zugang zu den fehlenden Häusern endlich zu erhalten.

„In manchen lebt niemand oder sie sind halb verlassen. Andere sind bewohnt. Aus diesem Grund baten wir bei dem Treffen um die Zusammenarbeit der Nachbarn, um mit den Eigentümern Kontakt aufzunehmen und uns Zugang zu gewähren, um das Dreieck zu schließen“, fügte der Beamte des kanarischen Gesundheitsministeriums hinzu.

Hilfe durch Anwohner ist unerlässlich

Es gibt aber auch eine gute Nachricht, denn außerhalb des Stadtteils wurde bisher keine Mücken dieser Art entdeckt.

Die Mitarbeit der Bewohner ist in dem Fall unerlässlich, da man in jedem Fall vermeiden will, dass sich die Mücken ausbreiten können. Denn sollte einmal ein Patient mit einer Tropenkrankheit auf den Kanaren eintreffen, evtl. per Schiff, und dieser gestochen werden, ist eine Ausbreitung der Tropenkrankheit kaum noch zu verhindern. Wenn Sie also einen Stich erleiden, der eine starke Entzündungsreaktion auslöst, oder eine kleine Mücke mit weißen Streifen sehen, können Sie die Experten benachrichtigen, indem Sie ein Foto an vectors.scs@gobiernodecanarias.org senden und dabei den Standort und eine Telefonnummer angeben. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Optimismus in Piletas in Bezug auf die Aedes aegypti-Mücke, vom 26.12.2023
Weitere Brutstätten der Mücke Aedes Aegypti in Las Palmas entdeckt, vom 14.12.2023
Weitere Aedes Aegypti Mücken in Las Palmas entdeckt (Piletas), vom 12.12.2023

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