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Im Januar 2024 gab es einen leichten Anstieg bei der Zahl der Arbeitslosen

Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 16,2 %.

Kanarische Inseln – Im vergangenen Januar stieg die Zahl der Arbeitslosen auf den Kanarischen Inseln um 1.973 Personen, dies geht aus den neusten Daten des Arbeitsministeriums hervor. Dies entspricht einem Anstieg von 1,18 % verglichen zu Dezember 2023. Demnach sind aktuell 169.818 Menschen auf den Kanarischen Inseln als arbeitslos registriert, es ist der niedrigste Januarwert seit dem Jahr 2008. Verglichen mit Januar 2023 gab es jedoch einen Rückgang von 16.622 Arbeitslosen, dies entspricht einem jährlichen Rückgang von 8,92 %. Von diesen Arbeitslosen sind 96.836 Frauen (+1.082 zum Vormonat) und 72.982 Männer (+891 zum Vormonat). Bei Personen unter 25 Jahren sind es 9.657 Personen (+334 zum Vormonat).

Schaut man in die Provinzen, so stieg die Zahl der Arbeitslosen in Las Palmas um 1.021 Personen auf nun 88.283. In der Provinz Santa Cruz de Tenerife gab es einen Anstieg von 952 Personen auf jetzt 81.535 Personen.

Im Dienstleistungssektor stieg die Zahl um 2.464 Personen, in dem Sektor sind aktuell noch 131.186 Menschen ohne Arbeit. In der Gruppe der Menschen ohne vorherige Beschäftigung gab es einen Rückgang von 451 Personen. In diese Gruppe sind aktuell 13.465 Menschen ein klassifiziert. Im Baugewerbe sank die Zahl der Arbeitslosen um 42, hier sind demnach noch 15.398 Menschen ohne Arbeit. Die Landwirtschaft verzeichnete einen Rückgang von 88 Personen und meldet aktuell noch 3.298 Arbeitslose. In der Industrie stieg die Zahl der Arbeitslosen um 90 Personen und demnach fehlen in dem Sektor nun 6.484 Arbeitsplätze.

Im Januar 2024 war die Zahl der neuen unbefristeten Arbeitsverträge niedriger (26.100), als die Zahl der befristeten Verträge (29.843).

Die Arbeitslosenquote auf den Kanaren lag im Dezember zum Quartalsabschluss ende Dezember bei 16,2 %, die Jugendarbeitslosigkeit (unter 25 Jahre) lag bei 34,5 %. Diese Daten werden nur Quartalsweise neu herausgegeben und wir erhalten erst im Laufe des ersten Quartals 2024 wieder neue Daten dazu. Man muss dabei berücksichtigen, dass im Vergleich zu Deutschland, auch Langzeitarbeitslose etc. eingerechnet werden, also alle Menschen, die keiner sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen. – TF

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