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Erneuter Rückschlag für Metro-GuaGua in Las Palmas

Es geht um eine Subventon in Höhe von 1 MIO €.

Lesedauer 2 Minuten

Las Palmas – Für das fast seit einem Jahrzehnt laufende Großbauprojekt Metro-GuaGua in Las Palmas de Gran Canaria gibt es einen weiteren Rückschlag. Man könnte glauben, dass die Metro-GuaGua, ein Schnellbussystem für die Hauptstadt von Gran Canaria, niemals an den Start gehen wird. War das letzte Jahrzehnt doch geprägt von Problemen und Unannehmlichkeiten bei dem Großprojekt.

Das neue Problem betrifft nun den in der Planungsakte als Abschnitt 7.3 benannten Bauabschnitt zwischen Juan Manuel Durán und Plaza Comandante Franco, besser bekannt auch als Bauabschnitt Avenida Simón Bolívar. Die Stadt wird wohl einen Zuschuss in Höhe von 1 Million Euro, der von der Regierung der Kanaren gezahlt wurde, zurückzahlen müssen.

Der geplante Abschnitt hat dabei ein Gesamtbudget von 2.825.615,19 Euro. Die genannte Subvention war gültig für die Fertigstellung bis zum 31. Dezember 2023. Wir schauen mal auf den Kalender, ach ja, es ist „noch“ 2025, also 2 Jahre überfällig.

Neben den ineinandergreifenden Problemen beim Bau der Metro-GuaGua-Abschnitte wurde jetzt auch eine Fristverlängerung für die Gültigkeit dieser Subvention abgelehnt, weil diese Fristverlängerung erst nach Ablauf der eigentlichen Frist beantragt wurde.

Stadt sieht gute Gründe für neue Fristen

Nach Ansicht des Stadtrats rechtfertigen mehrere Faktoren die Notwendigkeit, die durch die Gewährung eines Zuschusses in Höhe von einer Million Euro durch die Regierung der Kanarischen Inseln festgelegten Parameter zu ändern.

Wie aus den Akten zu diesem Verfahren hervorgeht, berichtete der Stadtrat, dass „aufgrund von Umständen, die während der Ausführung des Bauvertrags eintraten, die Vergabestelle am 11. Juli 2024 eine Vereinbarung zur Beendigung des genannten Vertrags getroffen hat, da die Erbringung der Leistung zu den ursprünglich vereinbarten Bedingungen nicht möglich war und eine Vertragsänderung nicht möglich war.“

Damit wurde die Zusammenarbeit mit Lopesan, dem Unternehmen, das ursprünglich den Zuschlag für die Arbeiten erhalten hatte, beendet. Dieses Problem war jedoch nicht das einzige, mit dem die Vorbereitungsarbeiten für die Ankunft der Metro-GuaGua in der Region zu kämpfen hatten. Die parallel laufenden Bauarbeiten am Park Santa Catalina verlaufen ebenfalls „unglücklich“. Die beiden Abschnitte überschneiden sich und blockieren sich daher teilweise auch gegenseitig.

Aus diesen beiden Gründen sieht es die Stadtverwaltung durchaus als angebracht an, die Parameter für die gewährten Subventionen nachträglich anzupassen. Das entsprechende Ministerium der Kanaren sieht dies anders, insbesondere sei eine „Gleichsetzung mit dem Projekt Santa Catalina“ nicht gerechtfertigt. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Seit 8 Jahren baut man an der Metro-GuaGua – Und 4 Jahre ist man schon überfällig…, vom 28.06.2025
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Vertrag zum Bau der Metro-GuaGua am Parque Santa Catalina wird aufgekündigt, com 09.08.2024

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