Kanarische Inseln / Spanien – Fragen Sie sich ggf., ob die Installation einer Solaranlage auf Ihrem Dach auf den Kanaren oder in Spanien überhaupt Sinn macht? Dazu gibt es nun eine einfache Lösung. Denn das spanische Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität hat eine neue Webseite veröffentlicht, die das Potenzial des Solarertrages für Ihr Haus anzeigt.
Die Webseite ist kinderleicht zu bedienen und man muss lediglich die Anschrift eingeben. Dann klickt man auf sein Gebäude und es wird angezeigt, welche Solarkapazität das Haus hat. Zudem werden auch geschätzte Installationskosten für das Haus angezeigt.
Diese neue Webseite wurde in Zusammenarbeit mit dem nationalen Geografischen Institut (IGN) erstellt. Dazu wird auf die Daten dieses Instituts zurückgegriffen, um die detaillierten Informationen zum Potenzial der Solaranlage auf den Dächern zu ermitteln. Selbst Terrassen können berücksichtigt werden.
Die Webseite kann kostenlos von Privatpersonen und Unternehmen genutzt werden.
Werkzeuge der Webseite
Die Webseite enthält einen Viewer, mit dem Sie einen Standort eingeben können, um das Untersuchungsgebiet zu fokussieren und die Photovoltaikkapazität des Gebäudes anzuzeigen.
Außerdem werden der Jahresdurchschnitt und ein Punktraster bereitgestellt, um den besten Standort für Solarmodule zu ermitteln.
Die neue Version des Viewers bietet erweiterte Funktionen. So werden beispielsweise Installationskostensimulatoren basierend auf Anzahl und Typ der Module angezeigt. Die jährliche Solarpotenzialkurve ist ebenfalls verfügbar. Sie kann so gezeichnet werden, dass sie über ein Dach gefiltert wird. Zudem wurde ein Dashboard integriert, das das installierte Potenzial nach Gemeinden anzeigt.
Darüber hinaus wurde eine weitere Ebene hinzugefügt, um die durchschnittliche Sonneneinstrahlung öffentlicher Gebäude und die globale Sonneneinstrahlung des gesamten Gebiets zu visualisieren. Dies kann unter anderem für die Erstellung von Solarparks nützlich sein.
Die Webseite soll bei der Entscheidungsfindung zu einer Solaranlage beitragen. Die vollständige Entwicklung der Webseite stammt aus den Händen des IGN, dessen Informationszentrum (CNIG).
Zur Berechnung des Potenzials wurden bereits bestehende Solaranlagen in das System eingepflegt, damit die Werte so realistisch und genau wie möglich sind. Das Sonnenstrahlenmodell der EU (PVGIS) wurde ebenfalls dafür herangezogen.
Diese Webseite wurde durch die strategischen Projekte für wirtschaftliche Erholung und Transformation (PERTE) finanziert. Diese werden mit europäischen Mitteln aus Next Generation EU finanziert.
