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Bisher 100 Zwischenfälle durch Therese, das Schlimmste kommt wohl noch!

Verletzte gab es bisher keine.

Lesedauer 3 Minuten

Kanarische Inseln – Die Kanarischen Inseln befinden sich derzeit im Griff des Sturmtiefs „Therese“. Was zunächst als instabile Wetterlage begann, hat sich mittlerweile zu einer ernsten Situation entwickelt, die den Alltag auf dem gesamten Archipel massiv beeinflusst. Die Behörden haben umfassende Wetterwarnungen herausgegeben, die insbesondere vor heftigem Starkregen, gefährlichen Küstenphänomenen und schweren Sturmböen warnen. Während die westlichen Inseln bereits seit den Morgenstunden mit den Auswirkungen kämpfen, hat der Sturm nun auch die östliche Provinz erreicht, wobei für Gran Canaria eine explizite Windwarnung gilt. Experten erwarten, dass das Unwetter in den kommenden Stunden seinen kritischen Höhepunkt erreichen wird.

Sicherheit geht vor: Schulen bleiben geschlossen
Eine der weitreichendsten Entscheidungen des Tages betrifft das Bildungswesen. Aufgrund der unberechenbaren Wetterlage und des heftigen Seegangs wurde der Präsenzunterricht auf allen westlichen Inseln sowie auf La Graciosa vorsorglich abgesagt. Seit dem heutigen Donnerstagnachmittag gilt diese Maßnahme auch für Gran Canaria. Für den morgigen Freitag ist geplant, dass die Schulschließungen auf das gesamte Archipel ausgeweitet werden, um kein Risiko für Schüler und Lehrpersonal einzugehen. Auch der Bereich des Gesundheitswesens ist betroffen: Krankentransporte für nicht lebensnotwendige Behandlungen, wie etwa Rehabilitationsmaßnahmen oder ambulante Termine, wurden vorerst eingestellt.

Massive Störungen im Reise- und Verkehrsverkehr

Der Sturm hinterlässt deutliche Spuren in der Infrastruktur der Inseln. Besonders Reisende müssen derzeit viel Geduld aufbringen, da der Verkehr zu Lande, zu Wasser und in der Luft stark beeinträchtigt ist.

Einschränkungen im Überblick:

  • Schifffahrt: Die Häfen auf Lanzarote und Fuerteventura mussten wegen des extremen Wellengangs komplett geschlossen werden. Auch lokale Verbindungen, wie die Binnenschifffahrt auf La Gomera, haben den Betrieb eingestellt.
  • Flugverkehr: Der Flughafen von La Palma verzeichnete bereits zahlreiche Ausfälle bei Verbindungen von und nach Teneriffa und Gran Canaria. Mehrere internationale und nationale Flüge mussten umgeleitet werden. So landete eine Maschine aus München statt auf Gran Canaria auf Fuerteventura, während Flüge aus Sevilla und Leeds ebenfalls auf Ausweichflughäfen ausweichen mussten.
  • Straßenverkehr: Auf Teneriffa ist die Zufahrt zum Teide-Nationalpark vollständig gesperrt, da sich auf den Straßen gefährliche Eisflächen gebildet haben. Zudem hat das Verkehrsunternehmen „Titsa“ spezielle Universitäts-Shuttle-Linien vorübergehend eingestellt. AUf Gran Canaria sind bereits ein paar Straßen wegen Steinschlägen bzw. möglichen Steinschlägen gesperrt, darunter auhc die GC-210 zwischen Tejeda und Artenara.

Hilfe für Betroffene und Gestrandete
Trotz der über 100 registrierten Vorfälle gibt es bisher glücklicherweise keine Meldungen über Verletzte. Die lokalen Behörden konzentrieren sich nun vor allem auf die Versorgung von Menschen in Notlagen. In Puerto de la Cruz und La Laguna wurden Notunterkünfte eingerichtet, um Obdachlose oder Menschen aus gefährdeten Wohngebieten sicher unterzubringen.

Auch für Touristen ist die Lage angespannt: Auf La Palma koordinierte der Inselrat die Unterbringung von rund 200 Urlaubern in Hotels, die aufgrund der Flugausfälle festsitzen. Die Behörden rufen die Bevölkerung weiterhin dazu auf, unnötige Wege zu vermeiden und die Wetterentwicklung aufmerksam zu verfolgen. – TF

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