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Ende der Gefahr auf der GC-21: Valleseco bekommt endlich den ersehnten Kreisverkehr

Die T-Kreuzung der GC-21 und GC-214 ist immer ein Problem.

Lesedauer 3 Minuten

Großprojekt zur Entschärfung eines historischen Gefahrenschwerpunkts

Valleseco – Die Verkehrssicherheit im ländlichen Landesinneren von Gran Canaria macht einen entscheidenden Schritt nach vorn. Das Ministerium für öffentliche Arbeiten, Infrastruktur, Architektur und Wohnungswesen des Cabildo de Gran Canaria hat ein lang ersehntes Bauprojekt auf den Weg gebracht. Unter der Leitung von Vizepräsident Augusto Hidalgo wurde die Ausschreibung für die Neugestaltung und Sicherheitsverbesserung der viel befahrenen Landstraße GC-21 im Gemeindegebiet von Valleseco offiziell gestartet. Im Zentrum der Maßnahmen steht der Bau eines modernen Kreisverkehrs, der die derzeitige, äußerst riskante Kreuzung an der Zufahrt nach Madrelagua (GC-214) ersetzen wird. Für dieses für die Infrastruktur der Insel enorm wichtige Projekt nimmt die Inselregierung exakt 714.127 Euro in die Hand und investiert damit direkt in den Schutz der Bürger. Die Bauzeit ist auf rund vier Monate veranschlagt.

Ein moderner Kreisverkehr als Lösung für die unübersichtliche Kreuzung in Madrelagua

Die bisherige Verkehrssituation am Kilometerpunkt 20+334 der GC-21 gilt seit vielen Jahren als massives Problem für die lokale Bevölkerung und tägliche Pendler. Genau an der Stelle, wo die Landstraße GC-214 in Richtung Madrelagua abzweigt, sehen sich Autofahrer aktuell mit erheblichen Risiken konfrontiert. Das Fehlen von befestigten Seitenstreifen, ein starkes natürliches Gefälle und eine unübersichtliche Kurvenführung beeinträchtigen die Sicht erheblich. Diese widrige Kombination macht selbst einfaches Abbiegen zu einem täglichen Risiko.

Um diese Konflikte im Straßenverkehr dauerhaft zu lösen, wird die alte, unübersichtliche Kreuzung komplett zurückgebaut. An ihrer Stelle entsteht ein großzügiger Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 28 Metern und einer einzigen, klar geführten Fahrspur. Diese moderne Straßenführung bringt für alle Verkehrsteilnehmer gleich mehrere entscheidende Vorteile mit sich: Bisherige, hochgefährliche Überkreuz-Rückbiegungen gehören künftig der Vergangenheit an. Zudem wird die Durchschnittsgeschwindigkeit der Fahrzeuge an diesem sensiblen Knotenpunkt ganz automatisch gesenkt und die allgemeine Lesbarkeit der Straße für Autofahrer wird deutlich erhöht. Darüber hinaus wird auch die Zufahrt zum nahegelegenen Aussichtspunkt fließend und vor allem sicher in die neue Verkehrsführung integriert.

Mehr Sicherheit auch für das Viertel Lanzarote

Neben dem Bau des neuen Kreisverkehrs umfasst das Infrastrukturprojekt eine zweite, ebenso wichtige Maßnahme direkt im Herzen des Ortsteils Lanzarote. Etwa 700 Meter vor der Kreuzung nach Madrelagua, am Kilometerpunkt 20+292 der GC-21, weist die aktuelle Straßenführung eine stark unfallgefährdete Kurve mit einem viel zu engen Radius auf. Auch hier fehlen schützende Seitenstreifen gänzlich, während gleichzeitig direkte Zufahrten zu privaten Wohnhäusern und ungesicherten Parkplätzen das tägliche Risiko für alle Beteiligten erhöhen.

Die nun anstehenden Bauarbeiten werden diesen unübersichtlichen Bereich grundlegend neu ordnen. Die bestehenden Parkplätze in der Region werden klar strukturiert und befestigt. Um Fußgänger und vorbeifahrende Fahrzeuge besser voneinander zu trennen und effektiv zu schützen, wird im Rahmen der Arbeiten eine neue, massive Stützmauer errichtet. Durch diese gezielten baulichen Eingriffe wandelt sich ein bisher unsicherer Straßenabschnitt in eine modern ausgebaute, sichere Ortsdurchfahrt, die den Verkehrsfluss verbessert und vor allem den Anwohnern vor Ort zugutekommt.

Erfolgreiche Zusammenarbeit der Behörden macht den Bau möglich

Dass dieses komplexe Bauprojekt nun nach einer langen Wartezeit endlich in die Tat umgesetzt werden kann, ist einer engen und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen dem Cabildo und der Stadtverwaltung von Valleseco zu verdanken. Bereits im Jahr 2025 hatte die Gemeinde unter der Führung von Bürgermeister José Luis Rodríguez die baurechtlichen und räumlichen Voraussetzungen geschaffen. Damals trat Valleseco zwei strategisch wichtige Grundstücke in den Gebieten La Cañada und Puente de Lanzarote mit einer gemeinsamen Fläche von 1.226 Quadratmetern offiziell an das Cabildo ab. Erst durch diese proaktive Landübergabe wurde die Neugestaltung der GC-21 rechtlich und praktisch überhaupt möglich gemacht.

Mit dem finalen Startschuss für diese weitreichende Infrastrukturmaßnahme erfüllt sich nun eine historische Forderung der Region nach mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Die anstehenden Straßenbauarbeiten beginnen unmittelbar nach der formellen Unterzeichnung des Bauabnahmeprotokolls und bedeuten einen spürbaren Gewinn für die Lebensqualität in der gesamten Gemeinde.

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