Residentenrabatt fällt ab 300 € weg

Bild Info: Davon benötigt man nun mehr zum fliegen. Bild: Archiv

Kanarische Inseln – Bisher hat die kanarische Regierung 50% der Ticketkosten übernommen. Seit dem 01.09.2012 hat man mit einer neuen Regelung schon 5 Millionen Euro eingespart. Diese Regelung sieht vor, dass nur noch Tickets unter einem Preis von 300 Euro subventioniert werden. Carmen Librero, die Generalsekretärin für Transport sagte: „Es ist aber fundamental, dass nur diejenigen Begünstigungen erhalten, die sie auch benötigen. Es ist „nicht normal“ Tarife von 600 Euro zu subventionieren, wenn der Durchschnittspreis auf den Kanaren bei 120 Euro liegt“. Mit der neuen Regelung ist auch sicher gestellt, dass im Jahr 2013 weiterhin der Residentenrabatt existiert. Weiterhin erklärte Sie: „Diese Tarife zeigen uns, dass etwas schief läuft und deshalb beschränken wir die Flugpreise, die wir fördern. Die Fluggesellschaften operieren auf einem freien Markt, deshalb ist es logisch, dass sie Preise verlangen, die ihnen gut erscheinen. Aber der Staat muss wissen, was er subventioniert, denn er tut dies mit dem Geld aller Steuerzahler Spaniens“.

Weiterhin ist es nun notwendig, den Wohnsitz nachzuweisen. Hier erhofft man sich auch weitere Einsparungen. Denn aus dem Jahr 2011 geht hervor, dass von 7,6 Millionen geförderten Flügen nur 4,4 Millionen berechtigt gewesen sein (wenn man die neue Nachweispflicht schon verwendet hätte).

Wie gestern jedoch berichtet, arbeiten Binter und die Regierung an einer Lösung bzw. Vereinfachung des Nachweises. – TF

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