4 von 5 Kanarios haben das Vertrauen an Rivero verloren

Bild Info: Das vertrauen an den Präsidenten schwindet von Tag zu Tag. Bild: wikipedia/20minutos

Kanarische Inseln – Das Vertrauen der Kanarios an den Inselpräsidenten Paulino Rivero (PP) ist stark zurückgegangen. Nach einer aktuellen Umfrage glauben 4 von 5 Kanarios, dass man Rivero nicht mehr vertrauen kann (79,5%). Fast die Hälfte, nämlich 46,2% glauben, dass er nur si Politik macht, wie es ihm von der Zentralregierung vordiktiert wird.

Lediglich 9,2% finden noch, er mache einen guten Job. Hingegen sehen 40,2% die Arbeit als schlecht an.

Die Arbeitsleistung der Regierung wird allgemein als schlecht angesehen, aus allen Bereichen kommen negative Bemerkungen, Beschäftigung, Bildung, Gesundheit, Wirtschaft und auch Wohnen.

Lediglich die Bereiche Tourismus, Infrastruktur und öffentliche Sicherheit sehen die Kanarios gut bearbeitet.

Das größte Problem sehen die Kanarios in der hohen Arbeitslosigkeit (66%), gefolgt von allgemeinen Problemen (10,3%) und gesundheitlichen Problemen (4,7%).

Immerhin haben die Kanarios einen Übeltäter für die Probleme im Kopf, 91,3% glauben, dass die Probleme, die es derzeit gibt, auf die Wirtschaftskrise zurückzuführen sind. Jedoch ist man sich relativ einig, dass auch die Politik eine große Rolle dabei spielt. 87,9% sehen eine Beteiligung der kanarischen Politik an der schlechten Lage und fast genau so viele (87,2%) auch eine Beteiligung der Zentralregierung in Madrid.

Die Umfrage zeigt damit deutlich, dass die Menschen den aktuellen politischen Ereignissen kein Vertrauen mehr entgegenbringen. Man kann also davon ausgehen, dass es bei den nächsten Wahlen eine klare Abstrafung geben wird. Dies ist ja in jedem Krisenland von Europa bisher geschehen. Jedoch hat man sich die PP selbst in die Regierung gesetzt, es war von vornherein klar, dass eine Partei, die zum Teil aus Franco-Funktionären besteht, nicht das Beste für das Volk sein könnte. – JM

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