Dertour

Hunde in Parks, am Strand und auf Spielplätzen bald verboten?

Bild Info: Hundebesitzer in Argüimes, die jeden Sonntag einen Protestmarsch an der Promenade veranstalten um gegen die neue Regelung zu demonstrieren. Bild: Screenshot Television Canarias

Agüimes – Nachdem Las Palmas es vorgemacht hat, will nun auch die Gemeinde Agüimes das Leben für Hunde schwerer gestalten und die Strafen erhöhen, die Anwohner protestieren. Am Montag den 25. Februar soll eine neue Verordnung im Stadtrat diskutiert werden, die vorsieht, dass Hunde weder in die Parks noch an der Strandpromenade ausgeführt werden dürfen. Auch sollen Hunde auf Spielplätzen verboten werden.

Sollte der Stadtrat sich hier einig sein, werden für Missachtung der neuen regeln Geldstrafen von bis zu 3000 Euro fällig. Besonders betroffen von dieser neuen Regelung wären die Strände von Arinaga, Vargas und El Cabrón.

In den letzten Wochen haben die Betroffenen Anwohner jeden Sonntag Protestmärsche mit Ihren Hunden auf den Promenaden veranstaltet, so auch wieder am morgigen Sonntag. Immer ab 18 Uhr hat man sich versammelt und ist mit den Tieren losgezogen.

Die Hundebesitzer glauben, dass die Rechte der Tiere mit dieser neuen Verordnung verletzt werden, und fordern die Stadt auf, diese neue Regelung zu korrigieren bzw. zu überdenken. Eine Hundebesitzerin sagte, dass einige wenige Tiere „nicht gut erzogen sind“ und darunter sollen nun alle leiden. Mit „Informationskampagnen sollte mehr erreicht werden“ als mit der neuen Verordnung, so sagt Sie weiter. Ansonsten würde Sie sich fühlen „wie ein Verbrecher“, wenn Sie mit Ihrem Hund Gassi geht.

Der Stadtrat hingegen argumentiert genau in die andere Richtung, ohne eine Verschärfung der Regeln sei es kaum möglich die Menschen zu einer besseren Hundeerziehung zu bewegen. Denn viele lassen Ihre Hunde einfach von der Leine, diese nutzen die Chance und Urinieren bzw. Koten an stellen, an die niemand so einfach herankommt. Nur mit strikten Verboten kann man hier ein Ende erzwingen. – TF

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