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Neujahrsansprache von Rivero – Krise noch nicht überstanden aber auf gutem Weg

Bild Info: Der Präsident der Kanarischen Inseln Paulino Rivero bei seiner Neujahrsansprache Bild: Screenshot Television Canarias

Kanarische Inseln – Wie auch in Deutschland werden die Bewohner unserer Region auf ein hartes Jahr 2013 vorbereitet. „2013 wird ein besseres Jahr“, das sagte Paulino Rivero bei seiner Neujahrsansprache. Der Präsident der Kanarischen Inseln nutzt erstaunlich viele Aussagen, die auch Angela Merkel genutzt hat, um Ihre Neujahrsansprache zu präsentieren. „Ich garantiere Ihnen die Gewährleistung der Chancengleichheit für alle Kanarischen Inseln“, war einer der Kernsätze des Präsidenten.

Er forderte von der Bevölkerung „Unterstützung, Solidarität und Engagement“. Die Regierung werde alles tun, was in Ihrer Macht steht, um bessere Möglichkeiten zu schaffen. Er räumte jedoch auch ein, dass nicht alle Menschen es einfach haben und auch nicht einfacher haben werden. „Manche müssen größere Opfer bringen als andere“.

Er sagte, dass die Regierung sich weiterhin mit aller Macht gegen die Krise stemmen wird, aber leider „wird die Krise noch nicht zu Ende sein“. Immerhin haben die Inseln ein gutes Bildungssystem und sozialen Schutz sagte er. Es gab eine Zeit, in der die Chancengleichheit nicht gegeben war, dies „haben wir jedoch überwunden“.

Zudem ging er auch auf die Diskussion um die geplanten Ölbohrungen ein. Wir werden es nicht zulassen, dass „unsere Meere, Strände oder Luft verschmutzt werden“. Er fügte hinzu, dass die Kanarischen Inseln ein starkes Engagement für die Umwelt haben und in erneuerbare Energien setzten, die auch eine Nachhaltigkeit besitzen.

In seiner Rede wirkte Rivero „unermüdlich“, um weiterhin und mit allen Mitteln daran zu arbeiten, damit die Rechte der Kanarischen Inseln bestand haben.

Zum Abschluss sagte er, „uns fehlen die Ressourcen aber nicht die Kräfte“! – TF

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