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Rivero: Es ist nicht die Zeit um mit Abenteuerlust und Unabhängigkeit zu spielen

Kanarische Inseln – Der Präsident der Kanarischen Inseln, Paulino Rivero, gab jetzt in einem TV-Interview mit TVE wieder ein starkes Statement über die Unzufriedenheit mit der Zentralregierung in Madrid ab. So sagte er, es sei von der Regierung in Madrid ein „Fehler“ und es sei „falsch“ keine Dialoge mit den Kanarischen Inseln zu führen, wenn wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen.

Zudem merkte er an, dass es in den letzten 30 Jahren der Demokratie keine spanische Regierung gegeben hat, die so schlecht mit den Kanarischen Inseln kommuniziert. Rivero will in den kommenden Tagen eine schriftliche Beschwerde an den spanischen Ministerpräsidenten Rajoy schicken, mit seinen „Eindrücken der Entwicklung, wenn Spanien weiterhin die Kanaren so ausbeutet“.

„Der Abstand zu den Kanaren wird immer größer“ fügte er noch hinzu. Es sie unabdingbar, dass man mit den Kanarischen Inseln die Gespräche suchen sollte.

Auf die Frage zu den Plänen von Katalonien wegen der Unabhängigkeit erwiderte er, „dies ist ein Problem, das aus dem Ursprung entstanden ist“. Die Zentralregierung glaubt, dass man aufgrund der absoluten Mehrheit keinerlei Dialoge mit den Regionen führen muss. Für Katalonien ergab sich daraus nur diese „Lösung“.

Er wurde dann auch gefragt, ob es nicht auch Zeit wäre die Kanaren in die Unabhängigkeit zu führen. „Es ist nicht die Zeit, um mit Abenteuerlust und der Unabhängigkeit zu spielen“, sagte er. – TF

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