Dertour

Gaypride Maspalomas wird zu einem Massenbesäufnis für junge Kanarios…???

Bild Info: Nach einem Botellón sehen die Straßen/Orte meist schlimm aus. Bild: Luis Rull Muñoz

Playa del Inglés – Der Gaypride Maspalomas wird in jedem Jahr größer und damit nehmen auch die Probleme zu. In den Medien der Kanarischen Inseln spricht man mittlerweile auch davon, dass der Gaypride zu einem „Macrobotellón“ verkommt. Also ein in sich geschlossenes Massenbesäufnis. Man sieht den Gaypride in Richtung Karneval abdriften. Grund dafür sind vor allem die jungen Kanarios, die besonders am Hauptwochenende in den Süden pilgern um an der „kostenlosen“ Party teilzunehmen.

Dabei ist es den jugendlichen offensichtlich egal ob es sich bei der Veranstaltung um eine homosexuell geprägte Veranstaltung handelt. Auf der einen Seite zeigt es, dass die jugendlichen von heute offensichtlich keine Probleme damit haben, wenn Schwule und Lesben um sie herum sind aber darum geht es nicht. Den jugendlichen geht es vielmehr darum sich in einer großen Gruppe hemmungslos zu betrinken. Nach unterschiedlichen Medienberichten seien schon Teenager im alter von 14 Jahren dabei gewesen in deren Taschen sich Faschen von starken Alkoholika befanden. Überall wird hemmungslos hin uriniert und auch wenn man sich übergeben muss geschieht das genau so hemmungslos.

Mit diesem Trend sei der „Gaypride Maspalomas am sterben, wenn nicht ein Wunder geschieht“, so sagt es La Provincia. Den Teufel an die Wand malen muss man ja nicht gleich, aber tatsächlich ist dieser Trend mit Vorsicht zu beobachten.

Welche Lösungen gibt es dafür? Natürlich is dies nicht so einfach. Aber von großen Veranstaltungen der Art in Deutschland wissen wir, dass Taschenkontrollen an den Eingängen und Polizeipräsents rund um den Veranstaltungsort eine gewisse „Ordnung“ herstellen können. Zumindest könnte man so den Trend etwas abbremsen. Ein anderer Ansatz wäre auch, darüber nachzudenken, ob die Getränkepreise zum Gaypride nicht etwas „übertrieben“ sind. Je höher diese ausfallen desto eher bringen junge Menschen sich selbst harte Alkoholika mit.

Alles in Allem muss man gegen diesen Trend etwas unternehmen, egal was es ist. Aber wir sind fest davon überzeugt, dass den Verantwortlichen da schon etwas zu einfallen wird. – TF

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