Infos Gran Canaria | Das Inselportal
Natur & UmweltNews

Öl-Pest: Meeresschildkröten wieder freigelassen, Sturmtaucher betroffen, Roboter im Einsatz

Gran Canaria – Die Auswirkungen des Untergangs des russischen Trawlers und die anschließende Ölverschmutzung werden immer deutlicher. Am gestrigen Montag brachte ein Fischer im Hafen von Arguineguin einen mit Öl verschmutzten Sturmtaucher mit, den er aus dem Wasser geborgen hatte. Damit bestätigen sich die Befürchtungen der Biologen. Immer mehr Tiere werden von der Katastrophe betroffen sein.

Problematisch ist auch, dass in dem Gebiet nicht nur kleine Arten leben, sondern auch größere Arten wie Delfine und Wale, die natürlicherweise gegen die Ölpest nicht geschützt sind.

Eine gute Nachricht gibt es jedoch, die beiden Meeresschildkröten die kurz beginn der Katastrophe gefunden wurden, konnten wieder sauber und munter ins Meer entlassen werden. Die Retter haben gute Arbeit geleistet, bleibt zu hoffen, dass sie nicht zu viel zu tun bekommen.

Gestern startete auch der angekündigte Beobachtungsroboter in das Gebiet um das Wrack zu begutachten, damit die Behörden einschätzen können, was genau an Treibstoff ausgetreten ist und wie man vorgehen kann/will. Die bisherige stürmische See verhindert jedoch die Reinigung des Meeres, die Wellen sind zu stark um das Öl „abzusammeln“. – TF

Ähnliche Beiträge

Der Deutsche Andi Böcherer gewinnt Ironman auf Lanzarote

admin

Corona-Ampel Kanaren: Gran Canaria rauf auf BRAUN – Hier die Regeln

admin

Ryanair storniert weitere 18.000 Flüge, diesmal auch Gran Canaria betroffen

admin