Fliegenplage im Süden von Gran Canaria

Bild Info: Fliegen die einen Kuhfladen als Nahrunsquelle für sich entdeckt haben. Bild: Archiv

Gran Canaria – Seit einigen Tagen leidet der Süden von Gran Canaria zwischen Cruce de Arinaga und Maspalomas unter einer Fliegenplage, besonders stark ist der Anteil an Insekten in Juan Grande. Das Auftreten der Plage begann nach den ersten Regenfällen, nun wird ein möglicher Zusammenhang mit der Mülldeponie in Juan Grande untersucht. Unternehmen in der Gegend um Juan Grande haben teilweise auch schließen müssen da dort frische Lebensmittel verarbeitet und verkauft werden, diese Lebensmittel ziehen die Fliegen besonders gut an.

Warum gibt es eigentlich mehr Insekten nach Regenfällen?
Der Regen aktiviert in den meisten Insekten einen natürlichen Instinkt die Reproduktion zu steigen bzw. zu starten, dies ist notwendig um neue Kolonien zu gründen. Der Regen signalisiert eine gute Überlebenschance.

Es gab schon immer Regenfälle aber nie so viele Fliegen danach, warum?
Das wird noch genau untersucht, allerdings gibt es auch schon eine Theorie. Da der atmosphärische Druck derzeit noch besonders hoch ist, haben die Fliegen es nicht leicht voranzukommen, sie werden träge weil sie sich selbst zu schwer fühlen. Daher bleiben sie alle in der gleichen Umgebung.

Egal was noch herauskommt, die lästigen kleinen Plagegeister stören die Menschen, zum Glück wird bereits daran gearbeitet. – TF

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