Tourismusverband FEHT warnt vor betrügerischen Angeboten bei Beherbergungen

Bild Info: Immer wieder gibt es Berichte über betrügerische Angebote von Ferienobjekten, nun warnt auch FEHT. Bild: Infos-GranCanaria.com

Gran Canaria – Der Tourismusverband FEHT warnt vor betrügerischen Beherbergungsangeboten auf Gran Canaria. Tom Smulders, der Präsident von FEHT, berichtet über Menschen mit fiktiven Namen die in betrügerischer Absicht Apartments und Bungalows zur Ferienvermietung anbieten. „Wir haben solche traurigen Geschichten von Menschen gehört, die durch bekannte Seiten eine Beherbergung gebucht haben, um ein paar schöne Tage auf der Insel zu verbringen“, was dann aber nichts wurde.

Es gibt auch falsche Webseiten, bei denen besondere Vorsicht geboten ist, mit einem Beispiel:
Die Kunden buchten eine private Unterkunft in einem historischen real existierenden Gebäude, allerdings gab es das Angebot auf der offiziellen Webseite der Unterkunft nicht. Zudem war auf der gefälschten Webseite nur eine Telefonnummer mit dem Namen Antonio zu finden. Da der Preis so günstig war buchten die Opfer und bezahlten vollständig per Banküberweisung. Vor Ort angekommen mussten die Opfer feststellen, dass es keine Reservierung für Sie gab und man auch keinen Antonio kenn, der in der Unterkunft tätig ist. Das Geld war also weg.

Ein weiterer Trick, der gerne angewendet wird, sind Reservierungen mit Vorkasse in Unterkünften die sich angeblich im Aufbau befinden, manchmal existieren diese nicht mal.

FEHT empfiehlt daher auch auf der offiziellen Webseite des Tourismusministeriums von Gran Canaria zu schauen, ob es diese Unterkunft wirklich gibt und wenn ja, sollte man dort direkt anrufen bzw. die offizielle Webseite einmal aufsuchen. Wenn man in der Datenbank des Tourismusministeriums nicht fündig wird, sollte man schon etwas vorsichtig sein. Auch wenn diese nicht immer 100%ig aktuell ist, ist es ein guter Indikator.

Weitere Möglichkeiten das Risiko zu minimieren:
Buchungen im Reisebüro, Buchungen nur auf der offiziellen Webseite des Komplexes, Buchungen nicht per Banküberweisung zu 100% in Vorkasse zu tätigen.

Sollte man doch Hereingefallen sein, dann ist der richtige Weg gleich zur nationalen Polizei und eine Anzeige erstatten, denn nur so kann man die Betrüger evtl. finden. – TF

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