1,4 Tonnen Kokain im Hafen von Las Palmas angekommen – 10 Festnahmen

Bild Info: Die Ballen mit Kokain sind immer bereit ins Meer geworfen zu werden, dies hat desmal nicht geklappt. Bild: Screenshot Television Canaria

Las Palmas – Gestern wurde ja ein Schlepper-Boot mit 1,4 Tonnen Kokain in den Gewässern der Kanarischen Inseln abgefangen, nun liegen alle Details dazu vor. Das Boot war in Moldawien mit dem Namen „Breath“ registriert und es wurden insgesamt 10 Personen auf dem Boot verhaftet, dies teilte die nationale Polizei mit, die den Einsatz leitete. Insgesamt 980 Seemeilen, das sind rund 1.815 Kilometer, von Landmasse entfernt wurde der Schlepper vom Schiff „Rayo“ entdeckt. Das Kokain war wohl für den Markt in Europa bestimmt.

Die zehn verhafteten Personen stammen ebenfalls alle aus Europa, sieben aus der Türkei, einer aus Georgien, einer aus der Ukraine und einer aus Bulgarien. Mit dieser Aktion wurden von der spanischen Polizei bisher 15 Tonnen Drogen in diesem Jahr aus den Gewässern „gefischt“.

Einer der Ermittler bestätigte der Presse, dass es sich um „Türkische Gruppierungen handelt, es ist bereits die dritte Operation in kurzer Zeit, gegen diese Gruppierungen“. Die Schiffe dieser Gruppen kommen immer aus Südamerika ohne Angabe eines Zielhafens. Der Schlepper „Breath“ war nun einige Zeit unterwegs und wurde bereits von Beginn an überwacht, daran war auch die US-Drogenbehörde DEA beteiligt.

Wie immer bei solchen Aktionen musste es schnell gehen, denn die Drogenballen liegen in der Regel so an Deck, dass diese gleich über Board geworfen werden können, sodass ein Nachweis und die Beweisführung im Meer versinken. Dies hat diesmal jedoch nicht funktioniert. Die 10 Männer wurden in U-Haft gesteckt. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Boot mit 1,4 Tonnen Kokain in den Gewässern der Kanaren abgefangen, vom 23.10.2018

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