7,7 Millionen Euro für die Wasserversorgung und Aufbereitung bereitgestellt

Bild Info: Besonders die Kläranlage in Jínamar bekommt einen großen Teil des Geldes zugesprochen. Bild: Archiv

Gran Canaria – Eine weitere Geldspritze von 7,7 Millionen Euro wurde vom Cabildo de Gran Canaria für 12 Projekte bestätigt. Damit sollen Kläranlagen und andere Einrichtungen des Insularen Wassernetzes verbessert werden. Alles im Rahmen des finanziell nachhaltigen Investitionsplans der Insel, welcher mit 66,5 Millionen Euro ausgestattet ist. Die Änderung des Kredites wurde vom Rat in letzter Sitzung ohne Gegenstimme bestätigt, sodass die Arbeiten auch schnellstmöglich beginnen können.

Alle Projekte befinden sich bereits in den entsprechenden Verwaltungsverfahren, einige davon sogar in der Endphase, sodass die Ausschreibungen bald beginnen können. Der größte Posten ist ein Windpark in Jínamar (Telde/Las Palmas), hier sollen 1,3 Millionen Euro investiert werden, damit soll künftig die Kläranlage in Jínamar betrieben werden. Dieses Klärwerk arbeitet für die Gemeinden Telde, Las Palmas, Santa Brigida und Valsequillo.

Der zweite größere Posten ist für die Sanierung der Dämme an den Stauseen Gambuesas und Ayagaures vorgesehen, hier fließen 1,2 Millionen Euro. Alte Rohre müssen hier ersetzt werden um dem Druck besser standhalten zu können. Eine neue Pumpstation soll ebenfalls installiert werden. Die beiden Stauseen können das Problem in der Landwirtschaft im Bereich von Fataga lösen, welches es bei Dürre gibt, dazu sind diese Installation jedoch zwingen erforderlich, denn dadurch entsteht auch eine Verbindung zum Trasvasur-Kanal, der die Landwirtschaft in dem Gebiet versorgt.

Noch eine Million geht ebenfalls nach Jínamar, für die Verteilerstation des aufbereiten Wassers, welche das Wasser von Las Palmas Richtung Süden umleiten kann. Bisher werden lediglich 1.500 bis 2.000 Kubikmeter aufbereitetes Wasser täglich umgeleitet, mit der neuen Verteilerstation kann die gesamte Tages-Ausbeute von 5.000 Kubikmeter sinnvoll verteilt werden.

Im Barranco Seco muss eine Entsalzungsanlage auf den neusten Stand gebracht werden, dafür wird auch nochmals eine Million Euro benötigt. Die 15 Jahre alte Anlage kann damit energieeffizienter werden. Ebenso wie für ein Gebäude, welches vom Wasserboard der Insel als Archiv verwendet werden wird um mindestens 100 Jahre Geschichte zu sichern.

Dann gibt es noch sieben kleinere Projekte, Rohre für Bewässerung an der GC-1 diverse Sicherheitsmaßnahmen im Verteilernetz der Insel. Instandhaltung und Verbesserung von kleineren Pumpanlagen sowie deren Versorgung und Verteilungspunkte gehören ebenfalls dazu.

Alle Maßnahmen, die in diesem Paket vorgesehen sind sollen auch dazu beitragen, die Effizienz zu verbessern und den Energieverbrauch zu senken. – TF

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