Die Menschen auf den Kanaren verarmen immer mehr – Nur noch 81,1% des Durchschnittsgehalts werden hier erreicht

Bild Info: Die Kurve des INE zeigt permanent nach unten für die Kanarischen Inseln. Bild: INE (nationales Statistikinstitut)

Kanarische Inseln – Die Menschen auf den Kanarischen Inseln verarmen immer mehr, dies geht aus der nun vorgelegten Statistik des nationalen Statistikinstituts aus Madrid hervor. Demnach haben die Menschen auf den Kanarischen Inseln im Vergleichszeitraum des Jahres 2000 bis 2017 rund 4.000 Euro weniger Geld in der Tasche als dies im spanischen Durchschnitt der Fall ist. Dies liegt unter anderem daran, dass die Löhne auf den Kanarischen Inseln um fast 1.000 Euro gesunken sind während diese im spanischen Durchschnitt um fast 3.000 Euro gestiegen sind.

Derzeit verdient ein Mensch auf den Kanarischen Inseln im Durchschnitt 19.862 Euro pro Jahr, im Jahr 2000 waren es immerhin 20.703 Euro. Die Beträge sind jeweils das Bruttogehalt. Im spanischen Durchschnitt verdienen die Menschen aktuell 24.479 Euro, im Jahr 2000 waren es „nur“ 21.401 Euro. Wenn man also in das Jahr 2000 zurückkehrt, lagen die Löhne auf den Kanarischen Inseln fast im spanischen Durchschnitt.

Letztendlich verdient ein Canario rund 81,1% von dem was ein Spanier auf dem Festland verdient ein skandalös anmutender Fakt. Denn die Kanarischen Inseln zählen zu den wichtigsten Wirtschaftsregionen in Spanien, lediglich Katalonien und die Balearen sind ähnlich stark oder stärker. – TF

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