Gran Canaria ist die einzige Insel der Kanaren mit Zuwachs im Tourimus in diesem Jahr

Bild Info: Die Dünen haben in diesem Jahr nochmals mehr Menschen bestaunt als im vergangenen Jahr, auch wenn es weniger Deutsche waren. Bild: Infos-GranCanaria.com

Gran Canaria – Im aktuellen Jahr ist Gran Canaria die einzige Insel der Kanaren, die weiterhin einen Wachstumskurs im Tourismus verbuchen kann. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres wurden insgesamt 1.909.000 Touristen auf Gran Canaria registriert, das entspricht einem Wachstum vom 0,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 2017 wurden auf der Insel 1.899.300 Gäste empfangen.

Dies geht aus den neusten Zahlen des kanarischen Statistikinstituts (ISTAC) hervor. Darin heißt es auch, dass es im Mai einen stabilen Tourismusmarkt für Gran Canaria gab, wie im Vorjahr konnten 285.200 Gäste verbucht werden. Dies sei allerdings besonders dem nationalen Markt zu verdanken, denn alleine dort gab es einen Zuwachs von 10% verglichen zum Vorjahresmonat. Auf dem britischen Markt gab es einen Rückgang von 13% ebenso auf dem deutschen Markt (-3,6%).

Dies bekräftigt jedoch das Tourismusministerium der Insel darin, weiter stark auf dem nationalen Markt zu werben. Denn dort gab es im laufenden Jahr bisher die besten Zuwächse (+7,3%).

Im Mai gab es allerdings auch noch andere Länder aus denen mehr Gäste nach Gran Canaria kamen, so z.B: Irland (+38%), Frankreich (+12,4%), Nordeuropa (+11%).

Auf das Jahr gerechnet gab es bisher die meisten Gäste aus Nordeuropa, denn 520.900 Touristen stammten von dort, ein Zuwachs von 2%. Auch aus Irland kamen mehr Menschen in diesem Jahr (+11,6%), Niederlande (+6,8% und Belgien (+2,3%) konnten ebenfalls Zugewinne verbuchen.

Die bisherigen Hauptquellen Großbritannien (-1,9%) und Deutschland (-7,1%) stehen am unteren ende der Skala bei den Zugewinnen. Insgesamt gab es 329.700 Gäste aus dem vereinigten Königreich und 406.700 Touristen aus Deutschland innerhalb der ersten fünf Monate.

Bei den Briten könnte es tatsächlich am Brexit liegen, bei den Deutschen ist besonders der All-Inklusive-Markt wieder auf andere Destinationen am Umschwenken, hier besonders Ägypten und Tunesien, letztendlich ist dies aber auch nicht so schlimm, denn die verantwortlichen im Tourismus wollen ja auch einen höherwertigen Tourismus auf der Inseln haben, dies bietet der AI-Urlaub nun mal nicht. – TF

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