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Nun auch gelbe Warnung von AEMET wegen Hitze auf Gran Canaria, Gesundheitsministerium geht sogar auf orange

Bild Info: AEMET war wiedereinmal zögrlich und ist es noch, gelbe Warnung wegen Hitze aber nur für Gran Canaria. Bild: AEMET

Kanarische Inseln – AEMET hat nun auch reagiert und eine gelbe Warnung für Hitze mit Temperaturen von bis zu 34°C ab dem morgigen Montag für Gran Canaria herausgegeben. Damit scheint die Hitzewelle tatsächlich zu kommen. Allerdings scheint die staatliche Wetteragentur es nicht so dramatisch einzustufen wie manche Meteorologen oder gar das kanarische Gesundheitsministerium. Die Warnung gilt für die ganze Insel Gran Canaria am Montag ab 10 Uhr am Morgen bis 19 Uhr am Abend. Das gleiche dann nochmals für den Dienstag.

Das Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln war da schon schneller und gab bereits am gestrigen Samstag die erste Hitzewarnung der Stufe orange respektive gelb heraus. Dies bedeutet, dass das Ministerium Temperaturen von Minimum 24°C (Nachts) und Maximum von über 32°C (Tags) erwartet. Die orangene Warnung gilt derzeit nur für Santa Lucia auf Gran Canaria. Gelbe Warnungen gibt es für die folgenden Gemeinden:

Gran Canaria: Agüimes, La Aldea, Artenara, Ingenio, Mogán, San Bartolomé de Tirajana. Tejeda, Telde, Valsequillo und La Vega San Mateo

Teneriffa: Adeje, Arona, Fasnia, Granadilla, Güimar, La Orotava, Puerto La Cruz, Los Realejos, San Miguel und Santiago del Teide.

Das Ministerium weist auch darauf hin, wie man sich verhalten solle:
Trinken Sie viel Wasser und vermeiden Sie alkoholische Getränke, Kaffee, Tee oder Cola sowie Zuckerhaltige Getränke. Man soll zudem im Zeitraum 11 Uhr bis 16 Uhr die Sonne meiden und wenn möglich die kühlsten Bereiche des Hauses aufsuchen. Sportliche Aktivitäten oder Ausflüge sollten ebenfalls vermieden werden, nur in den Morgenstunden oder zum Abend hin sei dies ratsam. Leichte Mahlzeiten wie Salat, Obst, Gemüse oder Gazpacho sowie Säfte sollten primär konsumiert werden.

Wenn man nun doch hinaus muss, dann sollte man sich im Schatten aufhalten, sehr leichte Kleidung tragen und einen Hut nicht vergessen. Atmungsaktive Schuhe wären auch vorteilhaft, so das Ministerium.

Sollte es zu den Krankheitssymptomen Hitze, Kopfschmerz, Schwindel, Krämpfe, Unwohlsein, Erstickungsgefühl kommen sollte man im Zweifelsfall die 1-1-2 kontaktieren, ein möglicher Hitzschlag könnte der Grund sein. – TF

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