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Smartphones schuld an steigender Zahl Todesopfer durch Verkehrsunfälle auf den Kanaren

Bild Info: Todesopfer gab es in diesem Jahr bisher 42 auf den Straßen der Kanarischen Inseln, Hsuptschuld am Anstieg tragen laut DGT die Smartphones. Bild: Screenshot Television Canaria

Kanarische Inseln – Im laufenden Jahr gab es auf den Kanarischen Inseln 41 Verkehrsunfälle, bei denen es Todesopfer gab (bisher), insgesamt starben bei den 41 Unfällen 42 Menschen. Die entspricht einem Anstieg von 4% gegenüber dem kompletten Jahr 2017, das aktuelle Jahr ist ja noch nicht vorbei. Besonders im Sommer gab es einen deutlichen Anstieg der Todesopfer, in diesem Jahr starben 10 Personen bei Unfällen in den Sommermonaten, letzten Jahr waren es „nur“ 4 Personen.

Das Straßenverkehrsamt (Dirección General de Tráfico = DGT) hat auch einen klaren Schuldigen für diese Entwicklung ausfindig machen können. Smartphones sind einer der Hauptgründe, warum es zu einem Anstieg der tödlichen Unfälle gekommen ist. Immer mehr Menschen haben eines dabei und greifen auch während der Fahrt an das Gerät.

Daher will das DGT nicht nur eine Informationskampagne starten, sondern auch die Sanktionen für die Nutzung von Smartphones am Steuer drastisch anheben lassen.

Ein weiterer Unfallgrund sind tatsächlich Radarfallen und gestauter Verkehr, denn die Menschen bremsen oft ohne Gefahrenbewusstsein, ohne die notwendige Umsicht und von hinten kracht es, dann ohne das es nötig gewesen wäre. Auch hier hat das Smartphone Einfluss auf diese Handlungsabläufe, je öfter eines der Geräte in der Hand ist je mehr solcher Unfälle passieren. Das DGT möchte ein besseres Bewusstsein bei den Menschen schaffen, bisher scheinen jedoch alle Kampagnen zum Gebrauch von Smartphones zu scheitern.

Für die Weihnachtstage werden mehr als 20.000 Extrakontrollen angekündigt um nach Drogen und Alkoholmissbrauch zu suchen. Gerade an Feiertagen nehmen die Menschen es nicht so genau mit den berauschenden Mitteln. – TF

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