Waffenhandel auf Gran Canaria – 5 Festnahmen – Schreckschusspistolen umgebaut zu Handfeuerwaffen

Bild Info: 9mm Schusswaffen werden sehr häufig verwendet, die Gruppe baute Schreckschusspistolen in funktionierende Handfeuerwaffen um. Bild: Archiv

Gran Canaria – Wie die Polizei von Gran Canaria mitteilt, wurde eine Bande von Waffenhändlern auf Gran Canaria dingfest gemacht. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von vier Männern im Alter von 27 bis 42 Jahren und eine Frau im Alter von 42 Jahren. Die Gruppe hatte sich darauf spezialisiert, Schreckschusspistolen in funktionstüchtige Handfeuerwaffen umzubauen und diese dann auf dem Schwarzmarkt weiterzuverkaufen. Alle fünf Personen wurden in der Vergangenheit schonmal von der Polizei festgenommen.

Bei den Verhaftungen (4 in Las Palmas und 1 in El Tablero) wurden auch vier fertig umgebaute 9 mm Waffen sichergestellt. Die Gruppe ging besonders vorsichtig mit den Aktivitäten um, so wurden die Schreckschusspistolen von Personen erworben, die nicht in direkter Verbindung zu der Gruppe stehen und auch völlig legal in verschiedenen Geschäften auf Gran Canaria und Teneriffa. Dann wandelte ein Mitglied der Gruppe diese Waffen in scharfe Waffen um. Ein weiteres Mitglied betrieb den Handel auf dem Schwarzmarkt und noch ein Mitglied beendete dann die Transaktionen auf allen Kanarischen Inseln.

Durch die akribische Arbeit der Polizei wurden auch Handelswege und Lagerflächen gefunden, um genügend Beweise gegen die Gruppe zu sammeln. Drei der Männer und die Frau müssen sich nun vor Gericht wegen Waffenhandels verantworten, der fünfte in der Gruppe wird wegen illegalem Waffenerwerb und Waffenbesitz angeklagt. Der zuständige Haftrichter schickte die gesamte Gruppe in Haft bis zum Hauptprozess. – TF

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