Wohnraum ist auf den Kanaren Mangelware – 40.000 Wohnungen fehlen aktuell

Bild Info: In Städten wie Las Palmas steigen die Mieten extrem an, das kann nur durch neuen Wohnraum eingedämmt werden. Bild: Infos-GranCanaria.com

Kanarische Inseln – Die Disa-Stiftung hat eine Studie zum aktuellen Wohnungsmarkt auf den Kanarischen Inseln durchgeführt, diese kommt zu dem Ergebnis, dass auf den Kanarischen Inseln ein Defizit von derzeit 40.000 Wohnungen besteht. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, dass der Wohnungsbau auf den Kanarischen Inseln angetrieben werden müsse, so die Schlussfolgerung zu der Studie. Dies würde auch den aktuellen Preisanstieg der Mieten etwas eindämmen, da sind sich die Studienersteller sicher.

Analysiert wurden Daten seit dem Jahr 2007, das aktuelle Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führt zu stark steigenden Mieten, was wiederum zu einem Kollaps des Marktes führen kann, wenn hier nicht gehandelt wird. Sollte sich daran nichts ändern, so erwarten die Experten, dass bis zum Jahr 2031 ein Wohnungsdefizit von 140.000 fehlenden Wohnungen auf den Kanarischen Inseln zu befürchten ist.

Die Disa-Stiftung beschäftigt sich immer wieder mit wirtschaftlichen Themen auf den Kanarischen Inseln, um Impulse zu starten, dass auch die Politik und die Wirtschaft entsprechend auf die Ergebnisse der Studien reagieren, ob dies auch bei der aktuellen Studie der Fall sein wird, bleibt abzuwarten.

Wohnraum ist ein Grundrecht und sicherlich eine wichtige Säule für die Zukunft der Wirtschaft auf den Kanarischen Inseln, denn dies beeinflusst die Wirtschafts- und Konsumfähigkeit der Menschen, dies wiederum beeinflusst direkt auch alle anderen ökonomischen Aspekte der Kanaren, so der Abschluss der Studie. – TF

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