Geld zur Bekämpfung der Kalifornischen Natter, auch das Umweltministerium von Spanien steuert etwas dazu bei

Bild Info: Eine Kalifornische Natter, auf Gran Canaria ist besonders die Unterart der Königsnatter vertreten. Bild: Archiv

Kanarische Inseln – Die Kalifornische Natter ist auf den Kanarischen Inseln, hier besonders Gran Canaria, ein Problem, welches seit Jahren weiter wächst. Nun hab es ein Treffen zwischen der Ministerin für Nachhaltigkeit und Territorialpolitik der Kanaren, Nieves Lady Barreto und der stellvertretenden Umweltministerin von Spanien Blanca Pérez. Daran nahmen auch Vertreter der Regierung der Balearen sowie Forscher teil.

Das Umweltministerium hat eine Soforthilfe von 30.000 Euro im Koffer gehabt, das Geld erhalten die Forscher, die eine biologische Bekämpfungsmethode entwickeln wollen, dafür soll noch eine Vereinbarung zwischen den Regierungen getroffen werden, bis dahin müssten die 30.000 € erstmal ausreichen.

Zwischen der Regierung der Kanarischen Inseln und der Regierung von Gran Canaria gibt es bereits eine Einigung, ein Strategieplan zur Kontrolle und Bekämpfung der Königsnatter soll erstellt werden, dafür gibt es bereits einen finanziellen Rahmen für die kommenden vier Jahre, es werden insgesamt 2.257.500 € dafür ausgegeben. Die Kanaren-Regierung zahlt davon 1,12 Millionen Euro und der Rest wird vom Cabildo de Gran Canaria bezahlt.

Nun bitten beide auch das Umweltministerium noch weitere Gelder dafür bereitzustellen um die Umwelt auf den Inseln zu Schützen damit das Programm noch weiterer Jahre gesichert ist. Ob und wie viel Geld das Umweltministerium noch bereitstellen wird, ist jedoch noch offen. – TF

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