Schlangenplage: Kalifornische Königsnatter breitet sich bis in den Süden von Gran Canaria aus

Bild Info: Die bisherigen Gebiete, in denen die Schlnagen gesichtet und gefangen wurden. Bild: Screenshot television Canaria

Gran Canaria – Die kalifornische Kettelnatter oder auch Königsnatter breitet sich auf Gran Canaria immer weiter aus. Nun wurde ein Exemplar auch im Süden der Insel in Montaña la Data eingefangen. Auch in Maspalomas wurden solche Tiere schon gesichtet. Das Tier ist für den Menschen völlig harmlos, allerdings ist die heimische Tierwelt in Gefahr, wenn diese Schlange sich weiter so ausbreitet wie bisher.

Experten gehen davon aus, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt, warum die Tiere sich so ausbreiten, entweder werden immer mehr freigelassen, weil Besitzer diese nicht mehr haben wollen, oder die Tiere schaffen es tatsächlich sich so weit zu bewegen, beides sei möglich. Zudem scheinen die Tiere warme Motorhauben zu mögen.

Im Jahr 2014 wurden die ersten Exemplare in den Gemeinden Telde und Gádar eingefangen die Tiere reproduzieren sich enorm schnell. In diesem Jahr wurden bereits 270 Schlangen dieser Art gefangen, im gesamten Zeitraum seit dem Auftreten dieser Schlagen-Art, waren es schon 5.000 Stück.

Besonders die Gran Canaria Echsen oder Lisa Geckos seien gefährdet, da diese eine ideale Beute für die Schlangen darstellen. Eine Lösung, wie man die Tiere endgültig loswerden kann, ist noch nicht in Sicht. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Schlangenplage bedroht Gran Canaria, internationale Experten sollen helfen, vom 08.05.2014

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