In Kurz: Feuer in Arianaga – Engeshai vom Aussterben bedroht – Schlangenplage noch immer da – G-Shock neu in Las Palmas

Bild Info: In Arinaga brannte es in der Fabrik von Bimbo, der kanarische Engelshai ist vom Aussterben bedroht, die Schlangenplage greift weiter um sich und Caso eröffnet ersten G-Shock-Store auf den Kanaren in Las Palmas. Bild (vlnr): MaspalomasAhora/Television Canaria/Canarias7/AFCI Press (Kollage durch Infos-GranCanaria.com)

Gran CanariaMeldungen des Tages in Kürze, Feuer im Industriegebiet von Arinaga in der Bimbo Fabrik. Der kanarische Engelshai steht vor der Ausrottung und wurde nun auf die Liste der zu schützenden Arten gesetzt. Die Schlangen-Plage der kalifornischen Königsnatter ist wieder besonders in den Schlagzeilen. Casio eröffnet ersten Markenshop von G-Store auf den Kanaren in Las Palmas.

Im Industriegebiet von Arinaga gab es am gestrigen Freitagnachmittag gegen 17:30 Uhr ein Feuer in der Bimbo Fabrik. Laut Angaben der Notrufzentrale 1-1-2 waren fünf Löschteams aus Arinaga und Telde im Einsatz um den Brand zu löschen, was auch gelang. Personen kamen nicht zu Schaden. Untersuchungen sollen nun zeigen, warum es zu dem Feuer kam, erste Hinweise deuten darauf hin, dass ein Generator außerhalb des Gebäudes dafür verantwortlich sein könnte.

Das Ministerium für ökologischen Wandel hat beschlossen den kanarischen Meerengel (Engelshai) auf die Liste der gefährdeten Arten aufzunehmen, das Archipel im Atlantik ist fast der einzige Ort auf der Welt, an dem diese Spezies regelmäßig zu sehen ist. Seit 2014 ist es bereits verboten diesen Fisch zu fangen, aber es scheint nichts gebracht zu haben, daher hat die Regierung nun entschieden die höchste Schutzstufe für den Engelshai auszurufen. Dies wird auch dazu führen, dass man die genaue Anzahl dieser Tiere ermitteln will. Experten sagen, dass es eine harmlose Haiart ist, die sich überwiegend auf dem Meeresboden aufhält.
Weitere Artikel zu dem Thema:
Der Meerengel (kanarischer Hai) steht kurz vor dem Aussterben durch Sportfischer, vom 17.03.2014

Die Schlangen-Plage durch die kalifornische Königsnatter auf Gran Canaria ist noch immer nicht im Griff. Jetzt ist Brutzeit der Tiere und es gibt fast täglich Meldungen über neue Sichtungen, so in Mogán und jüngst auch wieder in Telde. Zwischen April und Juli ist die Brutzeit der Tiere, diese sind aktiver, denn die Männchen suchen nach den Weibchen und die bereits schwangeren Weibchen suchen nach Nahrung. Aus diesen Gründen sieht man die Schlangen häufiger. In Telde gibt es Gebiete, in denen die Anwohner sagen, es sei so schlimm, dass man das Haus verkaufen will, um wegzugehen. Bis 2022 wollen kanarische Regierung und Cabildo de Gran Canaria 2,27 Millionen Euro extra ausgeben, um der Plage Herr zu werden.
Weitere Artikel zu dem Thema:
Geld zur Bekämpfung der Kalifornischen Natter, auch das Umweltministerium von Spanien steuert etwas dazu bei. vom 12.02.2019 (inkl. weiteren Artikeln)

In Las Palmas wurde am gestrigen Freitag der erste G-Shock Store der Kanarischen Inseln eröffnet. Damit will der Uhrenhersteller Casio sich bei dem „treuen Markt der Kanaren“ bedanken, so der CEO von Spanien François Vilaprinyó, der extra für die Eröffnung angereist ist. Neben der G-Shock Marke werden noch folgende fünf Marken des Herstellers in dem Shop angeboten: Baby-G, Edifice, Sheen, Pro Trek y Casio Collection. Der Store befindet sich am südlichsten Ende der Triana, nahe zum Theater Pérez Galdós. – TF

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