Perez glaubt, dass ein hart arbeitendes Team der PP die Insel Gran Canaria in glorreiche Zeiten führen wird

Bild Info: Marco Aurelio Perez erinnerte bei der Rede schon eher an Großenwahn als an seriöse Politik. Bild: Screenshot MaspalomasAhora

Gran Canaria – Der Wahlkampf um die Präsidentschaft von Gran Canaria scheint eröffnet zu sein, denn ausgerechnet Marco Aurelio Perez (PP), derzeit Bürgermeistern von San Bartolomé de Tirajana, macht den Anfang mit der Forderung danach, dass „wir ein Team brauchen, dass mehr arbeitet und weniger spricht, dies wird dazu führen, dass wir es uns wieder Wert sind“. Er meint wohl, dass ein Nichtstun in der touristischen Gemeinde genau das ist, was ein arbeitendes Team machen sollte, man muss nur an den Baustau etc. denken den genau er und sein „Team“ in San Bartolomé de Tirajana verursacht. Da erscheint diese Forderung schon fast wie eine Büttenrede zum Karneval in Köln oder anderswo.

Er war aber noch lange nicht fertig, er sagte auch, dass „Gran Canaria eine Insel ohne Ermutigungen und Hoffnung ist“, er werde dafür sorgen, dass „Gran Canaria ein Wahrzeichen wird, eine kosmopolitische Insel, die sie einmal war, die immer kämpferisch ist und stolz auf sich“.

Das alles werde nur möglich sein, wenn „Gran Canaria von der PP unter Perez und einem starken Team geführt wird, Menschen die andere begeistern können“.

Er nahm auch Bezug auf die aktuelle Regierung von Antonio Morales (NC), „ich kann mich nicht an eine einzige positive Aktion erinnern, welche Gran Canaria mit Hoffnung gefüllt hat, das ist die Realität“.

Als beste Referenz für eine Wahl der PP bot er die Vergangenheit an, man habe als PP Gran Canaria stetig nach vorn gebracht und das Autobahnnetz beispielsweise wurde unter Führung der PP etabliert. Sein größter Wunsch wäre es, wenn die gesamte Insel inklusive der 21 Gemeinde von der PP in Alleinregentschaft regiert werden würden, das wäre sein größter Traum. OK träumen darf ja jeder, Größenwahn haben auch, aber sich als den Heilsbringer darzustellen, obwohl er genau das Gegenteil ist (er merkt es nur schon lange nicht mehr) ist einfach absurd. Daher raten wir allen Residenten aus dem Ausland, gehen Sie wählen, verhindern Sie mit Ihrer Stimme eine solche Person an der Spitze der Regierung von Gran Canaria! Denn auch die Stimme der residenten zählt.

Wir mischen uns bewusst hier in die Politik ein, obwohl wir dies normalerweise vermeiden, denn die politischen Ambitionen von Marco Aurelio Perez sind aus unserer Sicht mehr schädlich als alles andere, dafür gibt es einfach genug Belege aus der touristischen Gemeinde, die er derzeit noch führt. – TF

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