Weiteres Dürre-Jahr auf Gran Canaria endet – Wasser in Stauseen der Insel wird deutlich weniger
Bild Info: Der Chira Damm im Süden der Insel. Bild: Infos-GranCanaria.com

Weiteres Dürre-Jahr auf Gran Canaria endet – Wasser in Stauseen der Insel wird deutlich weniger

Gran Canaria – Das Wetter brachte in diesem Jahr ein weiteres Jahr mit Dürre und wärme, etwas das die Touristen zu Schätzen wissen, so hat man doch immer gutes Wetter auf Gran Canaria. Die Landwirtschaft hingegen kann mit dem Wetter nicht ganz so viel anfangen, die Staudämme auf Gran Canaria sorgen normalerweise dafür, dass man eine gewisse Zeit lange die Felder versorgen kann, ohne das man auf Regen angewiesen ist. Trotzdem ist es irgendwann notwendig, dass es mal regnet. Nach aktuellem Stand sind die Staudämme auf Gran Canaria nur noch zu 24% mit Wasser gefüllt.

Der Wasserstand in den sieben größten Staudämmen, die gleichzeitig der Kontrolle des Cabildo de Gran Canaria unterliegen, beträgt insgesamt 3 Millionen Kubikmeter, so der Leiter des Wasseramtes von Gran Canaria, Gerardo Henríquez. Dies bedeutet „das in diesem Jahr nur sehr wenig Niederschlag gefallen ist“. Der kurze Starkregen Anfang Dezember ist leider „nicht in den Bergen angekommen, so konnten die Dämme kein Wasser sammeln“, erklärte er weiter, „es war ein trockenes Jahr“.

Der Soria-Damm hat derzeit nur noch 3% seiner Maximalkapazität, Candelaria erreicht 11% und Vaquero 30%. Der Chira-Damm hat noch ein Volumen von 17% zu bieten während der Gambuesca mit 73% der „vollste“ Damm der Insel ist. El Mulato kommt noch auf 67% und Ayagaures ebenfalls nur auf 3%, dieser Damm ist nur dann gefüllt, wenn der Gambuesca überläuft.

Für die Landwirtschaft bleibt zu hoffen, dass im kommenden Jahr, besonders in den ersten Monaten etwas Regen die Insel erreichen wird besonders in den Bergregionen, dort wo die Staudämme angelegt sind wäre dieser langsam wieder notwendig. – TF

Ähnliche Beiträge