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29 neue Ausbüche auf den Kanaren mit dem Coronavirus in 7 Tagen
Bild Info: Grillpartys oder andere Partys sind der Hauptauslöser - BILD: Archiv

29 neue Ausbüche auf den Kanaren mit dem Coronavirus in 7 Tagen

Kanarische Inseln – Das Gesundheitsministerium hat die neusten Informationen zu den aktuellen Ausbruchsgeschehen auf den Kanarischen Inseln bezüglich des Coronavirus veröffentlicht. Demnach seien derzeit rund 90 Ausbruchsgeschehen auf allen Inseln noch als aktiv eingestuft. 29 neue Ausbruchsgeschehen sind in den letzten 7 Tagen hinzugekommen. Von diesen 29 befinden sich auf Gran Canaria insgesamt 18, sechs sind auf Teneriffa, drei auf Fuerteventura, einer auf La Gomera und einer auf El Hierro registriert.

Von den älteren Ausbruchsherden scheint jedoch keine weitere Gefahr auszugehen, laut weiteren Angaben gab es keine Zunahme an neuen Infektionsfälle in den bestehenden Brutherden. Alle alten Ausbruchsherde scheinen unter Kontrolle zu sein. Dies, obwohl das größte Ereignis dieser Art in Las Palmas nochmals vier neue Infektionen hervorgebracht hat. Derzeit sind 118 Personen alleine wegen eines Ausbruchs in Las Palmas angesteckt, vier davon mussten mittlerweile ins Krankenhaus.

Seit der Schließung der Nachtlokale auf den Kanarischen Inseln konnte das Gesundheitsministerium keine neuen Ausbruchsereignisse mehr zu diesen zuordnen. Obwohl es wohl einen kleinen Brutherd mit vier Personen in San Bartolomé de Tirajana gibt, davon sollen drei Touristen sein und eine einheimische Person. Dieser wird noch dem Nachleben zugeschrieben.

Bei den neuen Ausbruchsgeschehen sind die meisten nicht mit mehr als 11 Personen registriert. Fast alle stammen aus Familienfeierlichkeiten. Manche haben aber auch Auswirkungen auf das Arbeitsumfeld erreicht. Ein neuer Ausbruchsherd wurde einem Flüchtlingsboot zugeschrieben, da sind insgesamt 13 Personen infiziert.

Zwei der neuen Brutherde werden dem Arbeitsumfeld zugeschrieben. In den Gemeindeverwaltungen von Ingenio (23) und Las Palmas (34) gibt es ebenfalls Ausbruchsereignisse. Diese lähmen natürlich die Gemeindeverwaltungen besonders.

Auf Teneriffa ist der größte neue Ausbruch durch eine private Feier (22 Personen) entstanden. – TF

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Quellenangabe :Gesundheitsministerium der Kanaren

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