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Sonnenliegen im Süden sollen diesen Monat starten – Millionen Schulden der Gemeinde
Bild Info: Gestapelte Liegen in Playa del Inglés - BILD: MaspalomasAhora

Sonnenliegen im Süden sollen diesen Monat starten – Millionen Schulden der Gemeinde

Maspalomas – Das die Sonnenliegen am Strand von Maspalomas und Playa del Inglés nicht aufgebaut wurden, hat rechtliche Gründe. Laut Angaben der Gemeindeverwaltung gab es immer wieder Einwände von bestimmten „Verwaltungstechnikern“, somit sei es bisher nicht gelungen einen entsprechenden Text für eine Verordnung zu verfassen. Die Gemeinde möchte aber, dass noch in diesem Monat der Dienst für die Sonnenliegen wieder aufgenommen wird.

Geplant ist es, dass die Zahl der Sonnenliegen auf 60 bis 70 % reduziert wird, damit diese stärker voneinander getrennt werden können. Zudem müssen diese regelmäßig desinfiziert werden. Damit eine bargeldlose Entrichtung der Gebühren möglich ist, wird die Gemeinde dem Konzessionsnehmer (Firma Perfaler) entsprechende Kartenterminals zur Verfügung stellen.

Derzeit findet man ein furchtbares Bild an den Stränden wieder. Badegäste nehmen sich einfach selbstständig die Ligen aus den Stapeln und es wird nichts kontrolliert oder desinfiziert. Außerdem sind sowohl Liegen als auch Sonnenschirme teils in schlechtem Zustand. Auch, weil sich seit Monaten niemand um diese kümmert.

Gemeinde schuldet Millionen

Unterdessen wurde bekannt, dass die Forma Perfaler die Gemeinde verklagt hatte, weil diese die Konzessionsgebühren nicht beglichen hatte. Bereits im Jahr 2017 hatte die Regierung um Marco Aurelio Perez die Zahlungen an Perfaler nicht geleistet. Nun hat das Verwaltungsgericht in Las Palmas der Forma recht gegeben und die Gemeinde zur Zahlung von 3 Millionen Euro verurteilt. Diese muss binnen drei Tagen erfolgen.

Die neue Gemeindeverwaltung hat der Zahlung bereits in einer Ratssitzung zugestimmt. Allerdings wird auch festgehalten, dass die eigentlichen Schulden der Gemeinde nicht nur bei den 3 Millionen Euro liegen. Insgesamt stehen noch weitere 6 Millionen Euro an Zahlungen aus. So gibt es die Gemeindeverwaltung selbst an. Ein weiterer Scherbenhaufen, den die PP im Süden hinterlassen hat. – TF

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