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Umgehungsstraße für Agaete könnte ab 2022 die Gemeinde entlasten
Bild Info: Planung der Straße - Bild: Gemeinde Agaete

Umgehungsstraße für Agaete könnte ab 2022 die Gemeinde entlasten

Agaete – Der kleine Ort im Norden von Gran Canaria leidet seit Jahren an Verkehrsproblemen, diese sollen nun durch eine neue Umgehungsstraße gelöst werden, die Baukosten belaufen sich auf etwa 3,35 Millionen Euro und werden vom Cabildo de Gran Canaria bereitgestellt. Damit soll den Anwohnern wieder mehr Freiheit auf den Straßen des Örtchen gegeben werden, denn täglich fahren hier etwa 6.000 Fahrzeuge, überwiegend Touristen, durch um die Plantagen von Kaffee und Co. zu besuchen. Diese können dann schneller über die neue Umgehungsstraße fahren und damit wird der Ort entlastet.

Die Straße hat bei Fertigstellung, welche für das Jahr 2022 anvisiert ist, eine Gesamtlänge von 1,3 Kilometern.

Die eigentliche Bauzeit soll nur 9 Monate betragen, da es aber betroffene landwirtschaftliche Betriebe, in dem Gebiet gibt, muss dies erst geregelt sein bevor gebaut werden kann. Das Projekt ist vollständig durchgeplant und könnte dann starten, sobald alle Hindernisse aus dem Weg geschafft sind. Es müssen nun also zuerst Gespräche mit den Grundbesitzern geführt werden, danach können erst die Ausschreibungen gemacht werden und dann wird gebaut.

Die neue Straße soll zwischen dem Kreisverkehr der GC-293 und GC-213 gebaut werden. Die Bürgermeisterin von Agaete, Maria del Carmen Rosario, sieht dieses Projekt als „dringende Aufgabe für die Gemeinde“, da es derzeit nur eine Zufahrtsstraße nach El Valle gibt. „Letztes Jahr haben wir den totalen Kollaps beim Feuer erlebt, nicht einmal die Rettungswachen kamen so einfach ins Zielgebiet“. Da es in El Valle „drei wichtige Kaffee- und Weinplantagen gibt“ zu denen täglich etwa „900 Touristen reisen“, ist die direkte Verbindung nach El Valle zudem ein Plus für die Gemeine, ergänzt die Bürgermeisterin. – TF

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