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Ärger um die Beleuchtung an der Klippe des La Laja Strandes

Las Palmas – Erst vor wenigen Tagen wurde die Klippe am Strand La Laja mit der neuen Beleuchtung erstmals angestrahlt und schon gibt es Streit. Die Starlight-Stiftung, eine UNESCO-Organisation, fordert von Cabildo de Gran Canaria eine Berichtigung. Denn die Beleuchtung am Strand La Laja entspricht nicht den Empfehlungen der Starlight-Stiftung, die zu diesem Projekt „zu keiner Zeit konsultiert wurde“. Daher fordert man von Inselpräsident Antonio Morales eine Richtigstellung seiner Aussage.

So erklärte es die Direktorin der Stiftung, Antonia Varela, nachdem sie erfahren hatte, dass das Cabildo bei der Einweihung sagte, dass die Beleuchtung der Empfehlung der Starlight-Stiftung entspricht. „Es ist ein schwerwiegender Fehler, denn wir hätten NEIN gesagt“, behauptet Varela, die feststellt, dass die 406.551 Euro teuren Beleuchtungselemente „am Fuße der Klippen weiß sind und von unten nach oben strahlen“.

Auch wenn dieser Bereich außerhalb der Grenzen der „Starlight Destination“ lieget und eine Anerkennung der UNESCO für hervorragende Beleuchtung zu Schutz des Nachthimmels nicht erforderlich ist, „hätten sie uns konsultieren sollen, weil das Cabildo sich für die gesamte Insel engagiert“.

Zudem haben die zwei Umweltgruppen AZAENEGUE und Grupo de Ornitología e Historia Natural de las islas Canarias (Gohnic) bedaurten die Entscheidung des Cabildo, diese Klippen in der Nacht zu beleuchten, sind es doch „wichtige Vogelnistplätze“. Daniel González, der Gründer von AZAENEGUE erklärte er habe eine Anzeige bei der Seprona eingereicht da es sich um ein „fahrlässiges und fehlerhaftes“ Projekt handelt.

Der Vizepräsident von Gohnic, Felipe Siverio, hat kommentiert, dass er bei der Regierung der Kanarischen Inseln eine Berichtigung des Projektes verlangt hat. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Klippen-Beleuchtung in Las Palmas am Strand La Laja fertiggestellt, vom 28.07.2021

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