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Kanaren fordern Hilfe vom Staat zur Reaktivierung der Flugstrecken
Bild Info: Ministerin Castilla - BILD: Archiv (Regierung Kanaren)

Kanaren fordern Hilfe vom Staat zur Reaktivierung der Flugstrecken

Kanarische Inseln ‚Äď Die Zahl der Flugverbindungen auf die Kanarischen Inseln hat seit dem Ausbruch der Coronapandemie insgesamt 80 Ziele eingeb√ľ√üt. Daher stellte die kanarische Tourismusministerin, Yaiza Castilla, diese Woche eine Anfrage an die spanische Tourismusministerin, Reyes Maroto, um einen konkreten Plan zur Reaktivierung der Flugkonnektivit√§t auf die Kanaren zu erhalten. Die Anfrage stellte Castilla w√§hrend einer Konferenz der Tourismusminister in der Karwoche.

Castilla erkl√§rte, dass ‚Äěauf den Kanarischen Inseln zwar ein Reaktivierungsfond vorhanden ist, dieser reicht jedoch nicht aus‚Äú, um alle verlorenen Strecken wiederzuerlangen. Diese Erkenntnis k√§me von ‚ÄěReiseveranstaltern, Fluggesellschaften und anderen Stellen aus dem Tourismussektor‚Äú, so Castilla in der Begr√ľndung. Daher ‚Äěbrauchen wir den Staat, der uns dabei hilft‚Äú. Sie erkl√§rte auch, dass solche F√∂rderprogramme bereits in Tunesien und √Ągypten auf den Weg gebracht wurden. Sobald der Tourismus wieder starten kann seien die ‚ÄěKanaren benachteiligt‚Äú.

Der Reaktivierungsfond der Kanaren, welcher mit 500.000 Euro dotiert ist, ist bereits ausgesch√∂pft. 20 Anfragen wurden erfolgreich bearbeitet, allerdings geht das Geld f√ľr Strecken im April und Mai drauf, f√ľr den Sommer sind keine Gelder mehr √ľbrig.

Ber√ľcksichtigt man alle Daten, so sind von den 732 Strecken, von vor der Pandemie, aktuell nur noch 262 Strecken √ľbrig. Ein Verlust von 64 % f√ľr die Konnektivit√§t der Kanaren.

Verluste bei Strecken

Die Kanarischen Inseln haben unter anderem folgende Strecken verloren: Belfast und Cork (Irland); Oslo und Bergen (Norwegen); Aarhus (D√§nemark); Bologna, Pisa, Rom, Venedig und Neapel (Italien); Budapest (Ungarn); Paderborn und M√ľnster neben zwei der drei Berliner Flugh√§fen Tegel und Sch√∂nefeld (Deutschland); Helsinki (Finnland); Krakau und Katowice (Polen), Liverpool, Leeds (England); Nizza, Stra√üburg und Toulouse (Frankreich); Reykjavik (Island); Porto und Ponta Delgada (Portugal); Groningen, Rotterdam und Eindhoven (Niederlande); Moskau (Russland); Salzburg (√Ėsterreich); Karlstadt (Schweden); Wilna (Litauen) und Z√ľrich (Schweiz) auf dem europ√§ischen Kontinent.

Mit Afrika sind unter anderem Strecken mit der Insel Sal (Kap Verde), mit Dakar (Senegal), mit Banjul (Gambia) und mit Marrakesch (Marokko) verschwunden. Auch mit dem amerikanischen Kontinent ging die Route von Plus Ultra mit Caracas (Venezuela) von Teneriffa Nord verloren.

Auf nationaler Ebene sind auch Strecken wie Granada, Badajoz und Vitoria verloren gegangen.

Besonders hart getroffen wurde La Palma, dort sind praktisch 100 % der Flugverbindungen (ohne Insel-interne) abhandengekommen. Fuerteventura und Lanzarote b√ľ√üten √ľber 70 % aller Strecken ein. Neben den oben genannten Strecken verliert Fuerteventura zudem Verbindungen mit Amsterdam, Bordeaux, Dublin, Edinburgh, Glasgow, Stockholm, Prag, Luxemburg und Wien. Lanzarote hat zudem Strecken nach K√∂ln, Leipzig und Marseille verloren. Auf La Palma gingen zudem die Verbindungen nach Manchester (England), M√ľnchen, Stuttgart, D√ľsseldorf, Hannover und Hamburg (Deutschland) verloren, nur mit Berlin ist noch eine Strecke nach La Palma erhalten geblieben. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Historische Verluste an den Flughäfen der Kanaren zu Ostern 2021, vom 05.04.2021

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