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Lockerung für Gastronomie! Offen bis 0 Uhr! Klage bei Gericht vorbereitet

Lockerung für Gastronomie! Offen bis 0 Uhr! Klage bei Gericht vorbereitet

Kanarische Inseln – Auf der Sitzung des Ministerrates am gestrigen Abend wurden neue Entscheidungen bezüglich der Coronamaßnahmen auf den Kanarischen Inseln beschlossen. Pressesprecher Julio Perez verkündete diese anschließend in einer Pressekonferenz. Es wird eine neue Lockerung für die Gastronomie geben, diese darf auf Warnstufe 2 (GELB) nun bis Mitternacht geöffnet sein, aktuell betrifft dies die Inseln Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und El Hierro. Perez erklärte diese Entscheidung damit, dass man sich erhofft, so „illegale Partys zu unterbinden“ und da man den öffentlichen Raum besser „kontrollieren“ kann. Gleichzeitig appellierte er an die Bürger, insbesondere die jüngeren, die geltenden Vorschriften einzuhalten, weil „von nun an die Kontrolle der Pandemie viel mehr auf dem individuellen Verhalten als auf einer radikalen Gesetzgebung beruht“.

Klage vor dem obersten spanischen Gerichtshof

Trotzdem will die Regierung der Kanaren vor den obersten spanischen Gerichtshof ziehen. Man will zumindest die Reisebeschränkungen für Inseln der Warnstufe 3 & 4 einklagen. Die Ausgangssperre wird nicht teil der Klage sein, erklärte Perez nochmals. Dies hatte am Vorabend ja schon Vizepräsident Rodriguez bestätigt.

Die Entscheidung, diese Reisebeschränkung einzuklagen, basiere auf den Rechts- und Gesundheitsgutachten, erklärte Perez weiter. Es gäbe keinen Plan B, falls der oberste Gerichtshof von Spanien diese Klage abweisen sollte, erklärte Perez weiter. Dann müsste die Regierung Alternativen suchen.

Er erinnerte aber auch daran, dass alle „Gebietsfremden Reisenden“ in den Beherbergungsbetrieben der Kanarischen Inseln einen negativen Coronatest vorlegen müssen.

Ermutigende Daten
Die Pandemie scheint aber „ermutigende“ Entwicklungen zu haben, betonte Perez ebenfalls. „Die Impfung schreitet voran und die Zahlen gehen zurück“. Es gäbe zwar einige „sehr sichtbare Ausbrüche auf manchen Inseln“, diese würden das „allgemeine Bild verzerren“, aber die Entwicklung ist seit einiger Zeit positiv.

Er bekräftigte nochmals, dass die Regierung der Kanarischen Inseln pro Tag 30.000 Impfungen durchführen will, dies ist allerdings nur möglich, wenn der Impfstoff vorhanden ist. Bisher sind ja deutlich über 500.000 Menschen mit mindestens einer Dosis versorgt und mehr 250.000 Menschen haben den Impfprozess komplett abgeschlossen. – TF

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Quellenangabe :Pressekonferenz Perez

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