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Spanien will ggf. Impfplan zugunsten von Schülern anpassen
Bild Info: Schüler nun wichtiger bei der Impfung? - BILD: Archiv

Spanien will ggf. Impfplan zugunsten von Schülern anpassen

Spanien – Der Impfplan in Spanien soll modifiziert werden, dies gab Gesundheitsministerin Carolin Darias heute bekannt. Laut den Plänen der Ministerin sollen Schüler noch vor Beginn des Schuljahres 2021/2022 gegen COVID-19 geimpft werden. Zumindest soll mit der Impfung einige Wochen vor dem Beginn des Schuljahres begonnen werden. Dazu will das Ministerium wohl eine neue Empfehlung an die Kommission für öffentliche Gesundheit übermitteln. Na den Plänen sollen Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren in den Impfplan eingebaut werden, ab September soll dann mit den Impfungen begonnen werden.

Bildungsministerin Isabel Celaá hat auch die Möglichkeit eröffnet, dass Schüler ggf. in den Schulden geimpft werden könnten, dieses Vorgehen wird „derzeit geprüft“.

Mit diesen Plänen stellt sich Spanien komplett gegen die Empfehlung des Europäischen Zentrums für Prävention und Krankheitskontrolle (ECDC). Dieses hatte in dieser Woche darauf bestanden, dass Schüler „keine Priorität“ bei den Impfungen in der EU haben sollten. Die ECDC erinnerte daran, dass „die Vorteile einer Impfung dieser Altersgruppe im Vergleich zu älteren Personen sehr begrenzt sind“. Zudem müssen man „die epidemiologische Situation und die Impfung älterer Menschen sorgfältig prüfen, bevor man damit beginnt Jugendliche zu impfen“.

Es gibt derzeit nur einen von der EMA zugelassenen Impfstoff, der auch für Kinder zugelassen ist, das ist der von Pfizer. Die aktuellste Studie des Unternehmens belegt, dass die Immunantwort gegen COVID-19 besonders bei 12 bis 15 Jahre alten Kindern sehr gut sei, bei Personen zwischen 16 und 25 ist die Immunantwort gegen die Krankheit mit dem Impfstoff etwas schlechter.

Ist die Anpassung sinnvoll?

Die Frage, die im Raum steht, ist eine solche Anpassung eines Impfplans wirklich sinnvoll? Wenn man berücksichtigt, wo die eigentlichen Infektionen auftreten, dann müsste man eigentlich klar nein sagen. Dort wo ältere Menschen zusammenkommen ist das Infektionsgeschehen am höchsten. Sei es im Arbeitsumfeld, beim Sport oder beim Treffen mit der Familie oder den Freunden. Menschen vor der Rente müssen gezwungen ständig das Haus verlassen, sei es für die Arbeit oder andere Verpflichtungen, die Kontakte lassen sich nicht so begrenzen, wie man es evtl. gerne wollte.

Sollte der Impfplan angepasst werden, dann besteht natürlich die Gefahr, dass auch diese Menschen wieder weiter nach hinten verlegt werden. Etwas, dass niemand wollen kann. Wenn ausreichend Impfstoff vorhanden ist, dann braucht es natürlich auch eine Priorität mehr, aber bisher läuft man bei der Verabreichung des vorhandenen Impfstoffes immer am Limit. Der vorhandene Impfstoff wird restlos aufgebraucht. Dies ist auch richtig so, je mehr Menschen geimpft sind, desto geringer wird das Infektionsgeschehen, das zeigen die vergangenen Wochen ganz besonders gut. – TF

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