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Verbraucherschützer warnen vor Abzocke bei Leihwagen in Spanien

Spanien – Die spanische Verbraucherschutzorganisation (OCU) hat mitgeteilt, dass in den letzten zweieinhalb Monaten insgesamt 181 Beschwerden gegen Leihwagenfirmen eingegangen sind. Sei Beginn der Ferienzeit hat sich der Mietpreis massiv erhöht und die Beschwerden richten sich auch gegen den Service der Leihwagen-Anbieter. Die meisten Beschwerden beziehen sich auf ungerechtfertigte Gebühren. Beispielsweise für nicht vorhandene Schäden, die bei der Rückgabe des Fahrzeugs nicht erfasst wurden. Zudem Kosten für die Auffüllung des Tanks von mehr als 30 Euro zuzüglich des zu bezahlenden Kraftstoffes und zusätzliche Reinigungsgebühren.

Es gibt auch Beschwerden darüber, dass Unternehmen für die Nutzung einer Debit-Karte zusätzliche Gebühren berechnen, verglichen zu einer echten Kreditkarte. Auch das Aufschwatzen von zusätzlichen Versicherungen, die dann trotzdem eine Selbstbeteiligung von 1.000 Euro und mehr haben, gehört zu den Beschwerden bei der OCU. Laut der OCU sind fast alle Leihwagen-Anbieter von diesen Beschwerden betroffen, wobei GoldCar und Sixt hier wohl weit vorne liegen.

Die OCU warnt die Verbraucher, nicht zu vergessen, dass man sich beschweren soll und auch vor Gericht ziehen soll. Dies ist in Spanien auch ohne Anwalt möglich, wenn der Schaden geringer als 2.000 € beträgt. Man weist zudem darauf hin, dass man bei der Abholung und Rückgabe penibel auf das Protokoll achten sollte, auch wäre es hilfreich ein Schriftstück zu fordern, welches den Füllstand des Tanks enthält. – TF

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